Preussen zieht sich am 02. Juli 1850 aus dem Treårskrigen (Erster Schleswig-Holsteinischer Krieg) gegen Dänemark zurück, so dass Schleswig Holstein allein steht. Dieses geschieht nach der Londoner Konferenz, auf der der Friedensvertrag ausgehandelt wird und in dem das indigene Königreich Dänemark garantiert ist.

Der Frieden von Berlin beendete den Treårskrigen zwischen Preußen und Dänemark. Der Friedensvertrag wurde am 2. Juli 1850 in London geschlossen, und bereits acht Tage später, am 10. Juli 1850, kam es zur Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen dem Deutschen Bund und Dänemark in Bderlin. Der Bundeskrieg gegen Dänemark war damit offiziell beendet.

Auf russischen Druck und durch englische und schwedische Vermittlung wurde am 10. Juli 1849 ein Waffenstillstand geschlossen, bei dem Preußen die Einheit Schleswig-Holsteins aufgab. Nachdem sich die Schleswig-Holsteinische Armee über die Eider zurückgezogen hatte, wurde Südschleswig von 6.000 Mann der preußischen Armee besetzt. Nordschleswig erhielt ein schwedisches Heer von 2.000 Mann. Schleswig sollte von einem dänischen und einem preußischen Beamten regiert werden. In Streitfragen übernahm England die Rolle eines Schiedsrichters. Holstein blieb in der Verwaltung einer Statthalterschaft des Deutschen Bundes.

Ein Jahr nach Inkrafttreten des Waffenstillstandes kam es am 2. Juli 1850 in London zur Einigung auf einen Friedensvertrag. Die preußischen und schwedischen Truppen räumten Schleswig und die preußischen Offiziere zogen sich aus dem schleswig-holsteinischen Heer zurück.
Die auf sich allein gestellten Schleswig-Holsteiner mussten nach kurzer Zeit wegen der dänischen Übermacht aufgeben und sich der dänischen Vorherrschaft im Land unterwerfen.

von

Günter Schwarz – 02.07.2018