(Elmshorn) – Bereits am Mittwoch, den 04. Juli 2018, ist der Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Kriminalpolizeistelle Elmshorn ein erfolgreicher Schlag gegen den Drogenhandel in der Stadt gelungen.

Die Beamten führten bereits seit geraumer Zeit Ermittlungen gegen einen 44-jährigen Elmshorner durch, der im Verdacht stand, einen florierenden Handel mit Marihuana zu betreiben. Am Abend des 04. Juli 2018 griffen die Beamten zu und nahmen nach vorangegangenen intensiven Ermittlungen im Elmshorner Stadtgebiet den Beschuldigten und einen weiteren 46-jährigen Mann aus Elmshorn fest.

Im Zuge sich anschließender, jeweils richterlich angeordneter, Durchsuchungsmaßnahmen konnten die Ermittler sowohl am Festnahmeort als auch in der Wohnung eines Beschuldigten umfangreiche Beweismittel auffinden. Unter anderem handelte es sich dabei um etwa neun Kilogramm Marihuana bzw. Haschisch und ungefähr 70.000 Euro Bargeld.

Bei den Ermittlungen unterstützten unter anderem Kräfte der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Bad Segeberg und Beamte der Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Kriminalpolizeistelle Pinneberg.

Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Vernehmungen bis in die frühen Morgenstunden wird die Kriminalpolizei den 44-jährigen Elmshorner auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe am heutigen Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Itzehoe vorführen. Der andere Festgenommene wurde nach staatsanwaltschaftlicher Entscheidung mangels Haftgründen entlassen. Der 46-Jährige wird sich allerdings einem Gerichtsverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz stellen müssen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Bad Segeberg vom 05.07.2018 um 13:41 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 05.07.2018

Foto: Polizeidirektion Bad Segeberg