(Kolding) – Zwei Polizeibeamte retten schwedischen LKW-Fahrer vor dem Ertrinken nach einem Unfall auf der Autobahn E 45. Ein schwedischer Lkw-Fahrer geriet am gestrigen Montagnachmittag, den 16.07.2018, in einen See, bis zwei Polizisten zu ihm hinausschwammen und ihn an Land holten.

Der Lastwagen hatte seine Fahrt in einem See am Rande der Autobahn beendet, und die Polizeibeamte sahen ihn immer tiefer ins Wasser sinken. „Unsere Theorie ist, dass der Fahrer einen Schlaganfall erlitten hat und so von der Autobahn in den See geriet“, sagte Jørn Bystrup, Wachleiter bei der Sydøstjyllands Politi (Südostpolizei).

Als die Beamten den Schweden an Land brachten, standen bereits ein Krankenwagen und Rettungssanitäter bereit, die an ihm lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen vornahmen.

Der Unfall war kurz zuvor um ca. 16:00 Uhr in der südlicher Richtung der E 45 zwischen der Ausfahrt Kolding Vest und Kolding Syd passiert. Der Wachleiter ist sehr stolz auf seine Kollegen, die eine schnelle Entscheidung getroffen haben, den Fahrer aus dem sinkenden LKW zu retten. „Die Beamten haben vor Ort unglaublich schnell und professionell gehandelt. Sie haben ihr eigenes Sicherheitsrisiko gegen das Leben und die Situaiuon des Verunglückten gut abgewogen. Es war eine heroische Leistung“, sagt Jørn Bystrup.

Der Krankenwagen brauchte den verunfallten Schweden unter Polizeibegleitung in das Odense Universitetshospital. Bis 18:00 Uhr blieb eine Spur der Autobahn gesperrt, um den Lastwagen aus dem See zu bergen, da eine Verunreinigung des Wassers mit Diesel und Motoröl möglichst vermieden werden sollte.

von

Günter Schwarz – 17.07.2018