(Kiel) – In den frühen Morgenstunden des 17. Juli 2018 kam es in der Holtenauer Straße zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 42-jährigen Mannes. Dem Geschädigten wurden hierbei mehrere lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt. Die Polizei konnte kurz nach der Tat drei Tatverdächtige vorläufig festnehmen.

Gegen 02:30 Uhr wurde der Regionalleitstelle Mitte eine stark blutende Person in der Holtenauer Straße im Bereich der dortigen Arkaden gemeldet. Bei der verletzten Person handelte es sich um einen 42-jährigen Mann.

Die sofort eingesetzten Beamten stellten vor Ort mehrere Stichverletzungen bei dem Mann fest. Schnell ergaben sich für die Polizisten Hinweise auf eine Straftat.

Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung mit mehreren Streifenwagen führte kurze Zeit später zur vorläufigen Festnahme von drei tatverdächtigen Männern im Alter von 45, 50 und 54 Jahren.

Der erheblich verletzte Geschädigte konnte mittlerweile in einem Kieler Krankenhaus durch eine Not-Operation gerettet werden, so dass aktuell für ihn keine Lebensgefahr mehr besteht.

Im Laufe des gestrigen Tages suchten Kräfte der Eutiner Bereitschaftspolizei in Zusammenarbeit mit Beamten der Kriminalpolizei Kiel den Nahbereich des Tatortes nach Beweismitteln ab.

Die drei Tatverdächtigen wurden noch in den Morgenstunden des Tattages dem Polizeigewahrsam in Kiel zugeführt. Eine richterliche Entscheidung über die Erlassung von Haftbefehlen wird im Laufe des heutigen Tages erwartet.

Die Kriminalpolizei Kiel führt derzeitig in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Kiel mit Hochdruck die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Im Rahmen dieser Ermittlungen werden Zeugen gesucht, die relevante Beobachtungen in den frühen Morgenstunden des 17. Juli in der Holtenauer Straße im Bereich der dortigen Arkaden gemacht haben.

Hinweise werden an die Kriminalpolizei Kiel unter 0431 160-3333 erbeten.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 18.07.2018 um 14:12 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 18.07.2018