(Handewitt) – In Handewitt im Ortsteil Gottrupel brannte am Montagabend die Lagerhalle eines holzverarbeitenden Betriebs.

Das Feuer wurde gegen 21:40 Uhr bemerkt. In dem 1.600 Quadratmeter großen Gebäude an der A7 waren Holzspäne gelagert. Sieben Wehren rückten an und löschten bis 02:50 Uhr nachts. Laut Polizei wurde niemand verletzt. Die Beamten gehen von einem Schaden im hohen sechsstelligen Bereich aus.

Derzeit ist noch eine Wehr am Einsatzort und leistet Brandwache. Für die Feuerwehrleute waren es nicht nur wegen der Hitze besonders harte Arbeitsstunden, denn bevor sie zu dem Brand in Handewitt gerufen wurden, waren sie schon im rund 15 Kilometer entfernten Oeversee im Einsatz gewesen, wo das Hotel „Historischer Krug“ niedergebrannt war.

Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler haben sich am Dienstag einen ersten Überblick an den Brandstellen verschafft und eine Brandortbegehung vorgenommen. Weitere Begehungen mit einem Brandsachverständigen sollen ebenfalls in den nächsten Tagen durchgeführt werden. Angaben zu den Brandursachen sind derzeit in beiden Fällen nicht möglich.

von

Günter Schwarz – 31.07.2018