(Wacken) – Moin, Moin! Heute geht’s los im „Dorf in Schwarz“! Diesmal ist alles anders in Wacken, im Nabel der „Metal-Welt“ – zumindest im Vergleich zu den Vorjahren. Statt Regen und Matsch gibt es Sonne und Hitze satt. Die kann so manchem zu Kopf steigen, erst recht in Kombination mit Alkohol.

Wer heute durch Wacken läuft, sieht derzeit neben Herrscharen von vornehmlichn schwarz gekleideten Metal-Fans aus aller Welt überall Staub und Bauzäune. Das komplette Festival-Gelände und auch viele Privatgrundstücke wurden abgesichert. Mit Kameras und unzähligen Security-Leuten kontrollieren die Veranstalter die Straßen und Zugänge. Die Polizei setzt Beamte aus dem ganzen Land ein, und auch aus allen Ecken des Landes wurden die Rettungs- und Hilfsdienste zusammengezogen, um im Falle des Falles für rund 75.000 Metal-Fans schnellstens Hilfe leisten zu können.

Mit Blasmusik ein Metal-Fest eröffnen? Das funktioniert beim Wacken Open Air auch nach Jahren noch unverändert. Mit ihrem traditionellen Auftritt starteten die Mitglieder des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wacken, die „Wacken Firefighters“, das Festival schon gestern zumindest inoffiziell. Bei sonnigem Wetter und Temperaturen von mehr als 25 Grad sorgten die Firefighters für eine gute Stimmung unter den Besuchern. Obwohl die meisten wohl eher auf harte Klänge stehen, erweisen sie sich auch bei klassischen Ballermann-Hits als sehr textsicher.

von

Günter Schwarz – 02.08.2018