(Hirtshals) – Ein norwegischer Fischtrawler, der sich in der letzten Woche im gekenterten Schwimmdock befand, konnte geborgen und an einer Pier der Werft festgemacht werden, wie heute von der Werft gemeldet wurde.

Das Trawler befand sich in dem 82 Meter langen Schwimmdock einer Werft in Hirtshals, das sich dramatisch auf die Seite gelegt hatte und gänzlich umzukippen drohte. Die Ursache des Umkippens in die extrem Schräglage ist weiterhin unklar und muss noch untersucht werden.

„Der Fischtrawler ist jetzt aber frei und liegt am Kai“, sagte Rasmus Brohus, Geschäftsführer der Hirtshals Werft, der das Schwimmdock gehört. „Wir haben den Trawler aus dem Dock gezogen, also wird das Schiff bald auf Schäden inspiziert werden können“, sagte Brohus. Bei dem Bergungsvorgang hatte ein Schwimmkran geholfen. Über das Ausmaß des Schadens am Trawler ist derzeit noch nichts bekannt. „Es ist derzeit zu früh, um darüber zu sprechen. Der Schaden wird von der Versicherungsgesellschaft ausgewertet, wenn das Schiff eingehend untersucht sein wird“, sagte Brohus.

Sobald die Untersuchungen am Trawler abgeschlossen sind, wird mit der Untersuchung des Schadens am Schwimmdock begonnen. Die Ursache des teilweisen Kenterns des Docks ist immer noch rätselhaft, und es wird erwartet, dass es noch einige Tage dauern wird, bis es wieder in die Normallage gebracht sein wird. „Erst dann werden wir in der Lage sein, den Schaden am Schwimmdock zu sehen und zu beurteilen, wie das Ergebnis für uns sein wird“, sagte Brohus.

Die Hirtshals Werft beschäftigt rund 60 Mitarbeiter, und das Schwimmdock ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten des Unternehmens. „Ich bin ein Optimist in Bezug auf unsere laufenden Arbeiten und Aufträge“, meinte Brohus abschließend.

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Günter Schwarz – 23.08.2018