(Kiel) – Die erste gemeinsame deutsch-dänische Datenbank wurde am heutigen Montag freigeschaltet. „Für eine zukunftsfähige Landes- und Regionalentwicklung seien Kooperationen über administrative und nationale Grenzen hinweg nötig“, sagte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) zum Start des Projekts mit den beiden dänischen Regionen Syddanmark und Sjælland.

Die deutsch-dänische Datenbank stellt statistische Daten, Karten, Grafiken und auch Analysen bereit. Zum Start liegen Informationen für die Bereiche Raumstruktur sowie Bevölkerungs- und Arbeitsmarktentwicklung vor. Die Datenbank enthält detaillierte Karten zur Bevölkerungsentwicklung in Schleswig-Holstein und Dänemark, zur Bevölkerungsdichte in den einzelnen Regionen und Orten, zu Wanderungsbewegungen oder der Entwicklung der Geburtenzahlen.

„Dafür brauchen wir auch Daten ohne Grenzen, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in der gesamten Region deutlicher sichtbar und damit einfacher zu machen“,sagte der Innenminister.

Das Angebot der Datenbank soll schrittweise ausgebaut werden.

von

Günter Schwarz – 27.08.2018