(København) – Lars Løkke Rasmussens Minderheitsregierung schlägt vor, die Steuern für grenzüberschreitende Waren in dem neuen Haushalts- und Finanzgesetz, über das das Folketing derzeit berät, zu senken. Das ist eine gute Nachricht für dänische Unternehmen, sagt Dansk Erhverv (Dänische Handelskammer).

Am Donnerstagvormittag stand Finanzminister Kristian Jensen (Venstre / Rechtsliberale Partei) im Finanzministerium Rede und Antwort, als das Finanzgesetz der Regierung für 2019 vorgelegt wurde. Unter anderem kündigte er an, die Verbrauchsteuer auf grenzüberschreitende Waren er um 135 Mio. Kronen (18,1 Mio. Euro) zu senken.

Die dänische Geschäftsinhaber begrüßen diesen Gesetzesvorschlag. „Es ist sehr positiv, dass die Regierung ein entscheidendes Grenzhandelspaket aufstellt. Es ist sicherlich ein Paket, das den richtigen Weg einschlägt, indem die Regierung faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen für dänische Unternehmen schafft und den grenzüberschreitenden und illegalen Handel stoppen will“, sagte Brian Mikkelsen, Verwaltungsdirektor von Dansk Erhverv.

Die große Frage ist dann allerdings, woher das Geld für die Steuersenkung kommen soll. Die Präsentation dazu wird morgen vorgestellt. Das endgültige Finanzierungsabkommen zum kommenden Hazushalt wird jedoch erst im Herbst zwischen der Regierung und anderen Parteien ausgehandelt sein.

von

Günter Schwarz – 30.08.2018