(Svaneke) – Eine deutsche Segelyacht mit 10 Personen an Bord hatte am heutigen Freitagmorgen, den 31.08.2018, vor dem Hafen Svaneke auf Bornholm eine Grundberührung und sank kurz danach.

Um 06:22 Uhr erhielt das Forsvarets Operationscenter (Rettungsleitstelle der Marine) dien Funkspruch, dass ein Schiff in Seenot geraten war. „Es war ein Mayday-Anruf vom deutschen Segelschiff ,Aglaia‘, einer 14-Meter-Segelyacht, das auf einige Klippen geraten war“, sagte Michael Horn. Das Schiff befand sich etwa 250 Meter vom Festland entfernt vor dem Hafen Svaneke auf Bornholm.

An Bord des Boots befanden sich 10 Menschen, und es wurde laut des Funkspruchs befürchtet, dass es sinken würde. Die Seenotrettungsleitstelle hat deshalb einen Rettungshubschrauber und Seenotkreuzer von den Rettungsstationen in Nexø, Rønne und Christiansø alarmiert.

Der Rettungskreuzer von Nexø erreichte die Unfallstelle gegen 06:45 Uhr. Um 07:30 Uhr erklärte die Marinerettungsstelle, das Schiff sei gesunken. Alle an Bord befindliche Personen sind jedoch von einem Rettungsschiff übernommen worden.

Die lokale Notfallrettungsstelle wurde auch von dem Seeunfall informiert und war mit Rettungsausrüstung im Hafen von Svaneke angerückt, um bei Bedarf Hilfe leisten zu können.

Noch bevor die 10 Menschen von dem Rettungskreuzer gerettet wurden, hatte sich das Forsvarets Operationscenter schon zuversichtlich gezeigt. „Sie haben eine Selbstrettungsausrüstung an Bord des Bootes, also gingen wir davon aus, dass es sich nur um materiellen Schaden handelt“, sagte Michael Horn.

Ähnlich lautete Beurteilung wurde von Morten Kronbo von Bornholms Politi (Bornholm Polizei), der sagte: „Wir sind in Alarmbereitschaft, aber die Rettungsaktion läuft, also denke ich, dass es gut läuft. – Keine Panik!“

von

Günter Schwarz – 31.08.2018