(Breiholz) – Am Sonntagabend endete die Fahrt mit einem Sportboot auf dem Nord-Ostsee-Kanal in einer Böschung – ursächlich hierfür dürfte der Trunkenheitsgrad des Bootsführers gewesen sein.

Gegen 20:25 Uhr teilte die Verkehrszentrale NOK 1 in Brunsbüttel den Beamten des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel telefonisch mit, dass im Nord-Ostsee-Kanal bei Kanalkilometer 46,8 in der Nähe von Breiholz ein Sportboot an der Böschung liegen sollte.

Das norwegische Boot sei bereits im Vorwege durch häufig wechselnden Kurs und sehr langsame Geschwindigkeit aufgefallen. Eine Ansprache durch den Fährführer einer passierenden Fähre war ergebnislos verlaufen. Die darauf eingesetzte Besatzung des Streifenboots „Schwansen“ traf den Bootsführer schließlich schlafend auf seinem Fahrzeug an. Der 50-Jährige war erheblich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 1,97 Promille.

Die Staatsanwaltschaft Kiel ordnete die Blutprobenentnahme an, die ein Arzt auf dem Polizeirevier Rendsburg durchführte.
Der Norweger muss sich nun strafrechtlich wegen der Trunkenheitsfahrt verantworten.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 17.09.2018 um 09:58 Uhr

Überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 17.09.2018