(Odense) – Ein einiger Stadtrat von Odense hat den Haushalt für 2019 verabschiedet, wobei Odenses Problemstadtteil mit hoher Kriminalität, Vollsmose, viel Zeit in der Tagesordnung beansprucht hat. Der Stadtrat hat bechlossen, über einen Zeitraum von vier Jahren fast 100 Millionen Kronen (13,4 Mio. Euro) in eine Sanierung und Umstrukturierung von Vollsmose zu investieren. Das geht aus dem Haushalt hervor, der von dem Stadtrat von Odense für 2019 einstimmig angenommen wurde.

Laut Peter Rahbæk Juel (Socialdemokraterne), Bürgermeister der Stadt Odense, ist es ein starkes Signal, dass alle Parteien hinter dem Haushalt stehen. „Es ist Dänemarks größte Umwandlung eines exponierten Wohngebiets, das wir uns zur Aufgabe gemacht haben. Ich denke, dass es für die Bewohner der Gegend viel bedeutet, dass es einen klaren Plan gibt, wo es einen Stadtrat gibt, der voll dahintersteht“, sagt er.


Der Bürgermeister von Odense, Peter Rahbæk Juel (S), hat den Hauskalt für 2019 abgezeichnet.
Der Stadtrat hatte schon zuvor die Planung für Vollsmose angenommen und ihn „Der letzte Volleyballplan“ genannt. Jetzt gibt es zu der Planung auch die erforderlichen Unterschriften im Haushaltsplan der Stadt.

„Mit der politischen Übereinkunft, die wir über ,Der letzte Vulkanplan‘ erzielt haben, haben wir mit der Haushaltsvereinbarung, die wir beschlossen haben, Benzin in den Motor bekommen“, sagt der Bürgermeister.

Das Ziel ist es, dass das problematische Vollsmose von einem exponierten Wohngebiet zu einem gut funktionierenden Stadtteil wird.Das wird unter anderem auch durch den Abriss und die Umestaltung von 1.000 Wohnungen geschehen. „Es ist noch zu früh, um zu sagen, wie viele Häuser abgerissen werden sollen“, sagt er.

„Es wurden Mittel für allgemeine Wohnungsbaugesellschaften bereitgestellt, um Ersatzgebäude in nicht exponierten Gebieten zu bauen. Darüber hinaus müssen private Investoren in Vollsmose investieren und bauen, wenn die Entwicklung gelingen soll“, sagt der Bürgermeister.

Er führte bereits Gespräche mit mehreren privaten Investoren und plant noch mehere Treffen für die Zukunft, um Raum für noch mehr Ideen zu schaffen. „Wir haben den Ball freigegeben und ich freue mich darauf, mit den Investoren weiter zu spielen“, sagt Peter Rahbæk Juel.

Die Wiederbebauung des abgerissenen Wohnungsbestandes und die Sanierung von Häusern und Wohnungen sind die größten finanziellen Brocken in dem Plan, da diese in den vier Jahren 40 Millionen Kronen (5,36 Mio. Euro) verschlingen werden.
In dem Stadtteil sollen rund 1.600 neue Privatwohnungen entstehen. Ein weiterer Teil des Plans ist die Schaffung von mehr kommunalen Arbeitsplätzen im Bezirk. So sollen in der Humlehaveskole, die vor einigen Jahren geschlossen wurde, unter anderem mehrere hundert Arbeitsplätze geschaffen werden, Die Schule liegt in der Nähe von Vollsmose Torv (Vollsmose Markt).

von

Günter Schwarz – 21.09.2018