(Kiel) – Das Zweitligaspiel zwischen Holstein Kiel und dem VfL Bochum ist Samstagnachmittag vor knapp 9.000 Zuschauern zu Ende gegangen. Für die Polizei war es ein ruhiges Einsatzgeschehen. Selbst das angesagte und erwartete Unwetter machte während des Spiels einen Bogen um die Landeshauptstadt.

Der VfL kam trotz zweimaliger Führung bei Holstein Kiel nur zu einem 2 : 2 (1 : 0) und steht mit elf Punkten weiter hinter den Bundesliga-Absteigern Köln und Hamburg. Holstein Kiel bleibt mit 9 Punkten im Mittelfeld und steht momentan auf Platz 8.

Die eingesetzten Beamten setzten auf konsequente Trennung der jeweiligen Fangruppen. Das Einsatzkonzept ist aufgegangen. Ein direktes Aufeinandertreffen der Gruppen hat die Polizei verhindert. Bis auf einige verbale Provokationen vor dem Anpfiff und nach dem Abpfiff blieb es ruhig für die Polizisten aus Kiel und Eutin. Straftaten im direkten Stadionumfeld sind mit Stand nicht zu verzeichnen. Diese Angaben beziehen sich auf Stand 15:30 Uhr.

Unbekannte beschädigten jedoch zwei Kleinbusse aus Bochum, die rund einen Kilometer entfernt vom Stadion auf einem unbewachten Parkplatz standen. Täterhinweise liegen der Polizei bislang nicht vor.

Nach dem Abpfiff machten sich die rund 650 Bochum-Anhänger zügig auf die Heimreise ins Ruhrgebiet. Der Großteil der Fans war mit Reisebussen oder Privat-PKW angereist, so dass es im Bereich des Kieler Hauptbahnhofs zu keinen Einschränkungen für andere Bahnreisende gekommen ist beziehungsweise damit zu rechnen ist.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 22.09.2018 um 15:41 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 22.09.2018