(Kiel) – Am frühen Mittwochabend hat sich ein Kind auf einem Gaardener Spielplatz an einer Spritze verletzt. Derzeit wird untersucht, ob von der Spritze weitere Gefahren ausgehen.

Die Großmutter des vier Jahre alten Mädchens gab gegenüber der Polizei an, dass ihre Enkelin sich gegen 18:00 Uhr auf dem Spielplatz hinter dem Mehrfamilienhaus in der Elisabethstraße 54 aufgehalten und an einer dort herumliegenden Spritze verletzt habe. Sie wollte anschließend selbst ein Krankenhaus aufsuchen. Die Spritze wird derzeit untersucht. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht gesagt werden, ob von dieser möglicherweise Gefahren ausgehen.

Beamte des 4. Reviers haben den Spielplatz zwischenzeitlich überprüft. Sie konnten keine Hinweise erlangen, dass dort regelmäßig Drogen konsumiert werden. Dennoch nahmen sie Kontakt zu einer nahegelegenen Kindertagesstätte auf, um auf mögliche Gefahren hinzuweisen.

Die Polizei weist grundsätzlich auf die Gefahren von gefährlichen Gegenständen hin, die achtlos in Bereichen, in denen sich oftmals arglose Kinder aufhalten, abgelegt werden. Eltern, Großeltern oder ältere Geschwister sollten immer ein Auge darauf haben, ob sich Gegenstände zum Beispiel in den Sandkästen befinden.

Konsumenten werden aufgefordert, so verantwortlich handeln, dass diese ihre Utensilien nach Gebrauch entsorgen, sod ass niemand Zugriff darauf hat.

Quelle: Pressemitteilung der der Polizeidirektion Kiel vom 04.10.2018 um 12:21 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 04.10.2018