Das gesamte Autobahnnetz von Sønderjylland nach Nordjylland wird in den nächsten Tagen von ausländischen Soldaten und Fahrzeugen auf dem Weg zur NATO-Übung in Norwegen beeinflusst werden.

Im Rahmen des Manövers müssen die NATO-Soldaten sich vorstellen, dass Norwegen von einer ausländischen Streitmacht angegriffen wurde, wo die NATO mit einer Reihe von Partnern zur Verteidigung von Norwegen dorthin verlegt werden müssen. Dieses geschieht in der diesjährigen NATO-Hauptübung „Trident Juncture“.

Das bedeutet, dass seit dem gestrigen Donnerstag, heute am Freitag und weiter am Montag und Dienstag nächste Woche einen verstärkten Verkehr von schweren Militärfahrzeugen auf der Jylland-Autobahn geben wird, wenn sich rund 500 Militärfahrzeuge mit etwa 1.000 Soldaten auf dem Weg nach Norwegen befinden.

„Alle Fahrzeuge und Soldaten kommen über die dänisch-deutsche Grenze bei Frøslev in Sønderjylland, und es ist geplant, dass die Fahrzeuge jeweils 10 Stunden lang durch Jylland fahren werden“, sagt der Pressesprecher des Verteidigungsministeriums, Lars Skjoldan.

Das Verteidigungsministerium erklärt in einer Pressemitteilung, dass Dänemark selbst Teil der Übung ist, wenn den Briten und Franzosen bei ihrem Truppentransport geholfen wird. Die dänische Landesverteidigung übt, mit wichtigen Verbündeten zusammenzuarbeiten, Lieferketten aufzubauen, an denen Nahrung und Treibstoff übergeben werden kann, und dabei zu lernen, wie Transport und Aufenthalt in Dänemark sicher und effizient gestaltet werden kann.

von

Günter Schwarz – 05.10.2018