Heute um 11:40 Uhr passierte das größte Schiff der Welt die Storebæltsbroen (Große Belt Brücke). Es ist fast 500 Meter lang und ist so hoch, dass es zusätzliches Ballastwasser benötigte, als das Schiff den Großen Belt passierte.

Der riesige Kran „Pioneering Spirit“ passierte am heutigen Mittwoch um 11:40 Uhr die Storebæltsbroen, um durch den Großen Belt zu fahren. „Das Schiff wartete zunächst auf Schiffe nördlich der Storebæltsbroen, und das Schiff passierte die Bücke, sobald die anderen Schiffe die Schiffsroute verlassen hatten“, sagte Jimmy Westermann, stellvertretender Chef des Storebælt VTS, der für die Sicherheit der unter der Storebæltsbroen fahrenden Schiffe zuständig ist.

Die „Pioneering Spirit““ ist selbst 382 Meter lang – und mit ihrem Kranüberhang 477 Meter lang. Der Schwinmmkran ist 124 Meter breit und hatte bei der Passage einen Tiefgang von 18 Metern. Sie musste eine Menge Ballastwasser aufnehmen, um unter die Brücke hindurchzukommen. Die Wassertiefe beträgt an der Brückendurchfahrt 65 Meter.

„Wir hatten optimale Durchfahrtsbedingungen. Das Wasser war ruhig, und es gab nur eine geringe Rückströmung, die für uns tatsächlich von Vorteil war“, sagte Jimmy Westermann. Das riesige Schiff kann mit bis zu 14 Knoten (ca. 26 km/h) fahren, aber passierte die Brücke nur mit einer Geschwindigkeit von sechs Knoten (ca, 11 km/h). Es verfügt über 12 Maschinen, die bei der Fahrt und den Manövern der Kranes eingesetzt werden können. Die Passage dauerte etwa eine halbe Stunde.

Für den Betreiber der Brücke. Sund & Bælt, verursachte die Passage des gigantiscbhen Schiffes laut der Pressesprecherin Lene Gebauer Thomsen keine Verkehrsprobleme auf der Storebæltsbroen. Es gab keine besonderen Maßnahmen, die den Verkehr auf der Brücke beeinträchtigten, während das riesige Schiff unter die Brücke hindurchfuhr. „Natürlich gingen wir vorsichtig mit dem Schiff um, aber wir erwarteten keine Konsequenzen als Folge der Schiffspassage“, sagt sie.

Jimmy Westermann gab an, dass das Schiff das größte Schiff war, das den Großen Belt jemals passiert hat – und dennoch gab es keine Sonderbehandlung für den Schiffsverkehr unter der Brücke noch für den Autoverkehr auf ihr. „Wir blockierten nicht den Rest des Verkehrs, sondern riefen sie nur an, sehr vorsichtig um das riesige Schiff herum zu navigieren. Es ist so groß, dass wir den physischen Raum bei der Fahrt im Auge behalten müssen. Die Herausforderung bestand darin, Platz für den anderen Verkehr zu schaffen“, sagte er.

„Es ist ein sehr großes Schiff – aber es ist immer noch ein Schiff, also nahmen wir die Passage wie die eines jeden anderen Schiffes in Angriff. Wir erwarteten keine größeren Probleme. Das Schiff kann unglaublich genau navigieren, und die Durchfahrtbedingungen waren gut“, sagte er.

von

Günter Schwarz –12.12.2018