(Viborg) – „Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man eine städtische Liegenschaft als Leinwand benutzt“, sagt der Regisseur des Animationsfilms „Grise og Basse“.

In Viborg können die Leute mit Cartoons und Animationen allerdings etwas anfangen. Freitag und Samstag wurde es erneut bewiesen, als die Animationsfirma Sønc wiederholt einen fünfminütigen Weihnachtsfilm auf dem Hjultorvet zeigte.

Auf der Fassade des alten Viborg-Museums wurde der Animationsfilm „Grisse und Basse“ gezeigt, und es gab viele Menschen, die die Gelegenheit zu einem kostenlosen „Kinoabend“ inmitten der letzten Weihnachtsvorbereitungen nutzten.

„Es war ein Megahit, die Reaktion des Publikums zu erleben und unter ihnen zu stehen und sie lachen und singen zu hören“, sagt die Regisseurin des Films, Jeanette Nørgaard von Sønc.

Die Stadt Viborg hat bereits erfolgreich Animationsaufführungen auf der Fassade der Kathedrale gezeigt, und Jeanette Nørgaard glaubt, dass es eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt, wenn man Stadthäuser als Leinwand verwendet.

„Es kann Menschen auf eine andere Weise versammeln als in einem Kino. In einem Kino ist es eine Erfahrung, bei der man sich im Dunkeln isoliert und jeder ruhig ist. Hier kommt etwas mehr Gemeinschaft auf. Und wer noch nichts von dem Film gehört hat und zufällig vorbeikommt, kann eine fantastische Erfahrung machen“, sagt sie.

von

Günter Schwarz – 23.12.2018