(Kiel) – Am 2. Weihnachtsfeiertag kam es in Kiel-Friedrichsort zu einem größeren Polizeiaufgebot, nachdem die Einsatzleitstelle der Polizei den Hinweis erhielt, dass es zu einer Bedrohung mittels Schusswaffen gekommen sei.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam es gegen 01:50 Uhr in der Straße „An der Schanze“ unter mehreren Personen zu verbalen Streitigkeiten, in deren Verlauf der Beschuldigte eine Pistole und einen Revolver vorgezeigt habe, um seine Kontrahenten damit einzuschüchtern. Es wurden umgehend sechs Streifenwagen zum Einsatzort entsandt, da nicht klar war, ob es sich dabei um scharfe Schusswaffen handelte.

Die Polizisten konnten den 55-jährigen Beschuldigte kurz darauf widerstandslos im Hausflur eines Mehrfamilienhauses vorläufig festnehmen. Im Anschluss händigte der Beschuldigte den Beamten in seiner Wohnung eine Schreckschusspistole und einen Schreckschussrevolver mit dazugehöriger Munition aus.
Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Beamten vom 1. Polizeirevier Kiel haben die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 27.12.2018 um 14:15 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 27.12.2018