(Kiel / Schleswig) – So erfolgreich wie „Indy“ in seinen Filmen nach Reliquien und Schätzen gesucht hat, so erfolgreich war die Polizei auchaufgrund der tollen Unterstützung vieler Medien bei der Suche nach „Oma Schleswig“ und ihren Enkeln.

Wer die Filme kennt, der weiß, dass die Geschichten bei „Indy“ nicht immer ohne den einen oder den anderen Kollateralschaden ausgingen. Leider ist das auch bei der Polizei der Fall, denn der Umschlag für einen vierten Enkel ist vermutlich für immer und ewig verschollen.

Noch in den Sonntagabendstunden meldete sich der Sohn von „Oma Schleswig“, der auf Nachfrage gerne anonym bleiben möchte, auf dem 3. Polizeirevier, weil seine Tochter von der Suche nach „Oma Schleswig“ in den Medien gehört hatte.

Der Sohn von „Oma Schleswig“ berichtete den Kollegen, dass ihm seine Mutter vor Weihnachten vier Umschläge mit Bargeld mit dem Auftrag übergeben hatte, diese an die Enkel und Urenkel zu übergeben.

Die Umschläge gingen dann leider beim Transport vor ein paar Tagen in der Ringstraße unbemerkt verloren.

Der Sohn von „Oma Schleswig“, die tatsächlich noch in Schleswig wohnhaft ist, konnte natürlich die Namen der Enkel und Urenkel nennen sowie die Umschläge und deren Inhalt exakt beschreiben. Sie wurden am Sonntag, gegen 18:30 Uhr an ihn ausgehändigt. Er gab an, den verloren gegangenen Umschlag zu ersetzen, damit auch wirklich alle Enkel noch ihr Weihnachtsgeschenk erhalten.

Versuche von Kleinganoven, unberechtigt an die Umschläge zu gelangen, wurden vom 3. Polizeirevier nicht gemeldet.

Wir bedanken uns ganz herzlichen bei allen Medienvertreter, die sich unserer Suche nach „Oma Schleswig“ und ihren Enkeln voller Tatendrang angeschlossen haben. Der Erfolg spricht wie bei „Indy“ für eine Fortsetzung dieses Blockbusters.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 07.01.2019 um 11:05 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 07.01.2019