(Ebeltoft) – Die „Svartlöga“, ein ehemaliger schwedischer Minensucher, endete auf dem Meeresgrund – jetzt soll er ein Museumsschiff und Nachbar der Fregatte „Jylland“ werden.

Es ist etwas schmutzig und unordentlich, aber es ist immer noch unschwer zu sehen, dass das Schiff „Svartlöga“ einige Zeit auf dem Meeresgrund verbracht hat. Das Schiff befindet sich momentan in den Niederlanden, wird aber bald nach Dänemark zurückkehren, wo es eine völlig neue Zukunft als Museumsschiff erwartet.

13 Jahre lang arbeitete Kapitän Henrik Grønborg an seinem Traum, den alten schwedischen Minensucher wieder flott zu machen, um mit ihm auf die Reise zu gehen. Als unwirklichen Schock für ihn und den Rest der Crew versank die „Svartlöga“ dann im August 2018 nach einem festlichen Abschied im Hafen von Den Helder innerhalb weniger Minuten vor der niederländischen Küste, als sie sich auf dem Weg ins belgische Zeebrügge befand. Ein sogenannter Fallwind hatte das Schiff zum Kentern gebracht, so dass es in kürzester Zeit sank.

Nicht ohne Drama wurde die Crew der „Svartlöga“ vor der niederländischen Küstenwache gerettet.

Glücklicherweise wurden alle elf Besatzungsmitglieder von den niederländischen Seenotrettern gerettet, und das bedeutet alles für den Schiffskapitän Henrik Grønborg. Er kann jetzt sagen, dass die „Svartlöga“ zukünftig in Ebeltoft liegen wird – in einer völlig neuen Rolle als Teil in verschiedenen künstlerischen Projekten.

Die „Svartlöga“ segelt bald aus eigener Kraft nach Hause. Es ist fantastisch, dass das Schiff wie ein „Phönix aus der Asche“ wieder auferstanden ist“, sagt Henrik Grønborg erfreut,

Henrik Grønborg freut sich, dass das Schiff nun eine völlig neue Rolle im Fregattenhafen von Ebeltoft bekommt.

Seit die „Svartlöga“ vor einer Woche von dem Meeresgrund gehoben und in den Hafen von Amsterdam gebracht wurde, haben sich viele Schiffsfreunde aufgemacht, um sie wieder klar zu machen. „Wir hoffen, dass die „Svartlöga“ neben der Fregatte „Jylland“ in Ebeltoft liegen und ein Besucherschiff wird“, sagt Henrik Grønborg.

Nach der Bergung sah alles traurig aus, denn die Gurte, mit denen das Schiff gehoben wurde, hatten sich während des Bergungsvorgangs bewegt, wodurch der Rumpf beschädigt und auch andere schwere Schäden verurscht wurden.

Von Amsterdem aus wurde die „Svartlöga“ zum niederländischen Hafen Denn Helder geschleppt. Hier wurde das Schiff gereinigt, der Motor ausgebaut und nach Grenaa in Dänemark gebracht, wo er repariert wird. und die Schäden am Rumpf werden momentan behoben.

Die Crewmitglieder wurden von der niederländischen Küstenwache gerettet.

In ein paar Wochen wird der Motor wieder eingebaut und „Svartlöga“ kann nach Dänemark gesegelt werden.

Wenn die „Svartlöga“ wieder nach Dänemark zurückkehrt, beginnt erst die eigentliche Renovierung, so dass das Schiff für seine neue Zukunft hergerichtet wird, die sich Henrik Grønborg mit den anderen Eignern für das Schiff vorstellt. Die weitere Renovierung wird rund 100.000 Kronen (13.400 Euro) kosten, die die Eigentümerderzeitig zu sammeln versuchen und wovon die ersten 40.000 Kronen (5.350 Euro) schon aufgebracht sind.

Die niederländische Küstenwache setzte einen Hubschrauber ein um den Besatzungsmitgliedern zu helfen.

von

Günter Schwarz 27.01.2019