(Marne) – Trotz des Sturmtiefs „Bennet“ ließen es sich die etwa 12.000 bis 15.000 Karnevalisten in Marne nicht nehmen, den Rosenmontag ausgiebig zu feiern. Im Vergleich zu den Vorjahren fanden sich jedoch weniger Besucher in der süderdithmarscher „Hochburg des Karnevals“ ein.

Aus polizeilicher Sicht ist der Rosenmontagweitgehend ruhig verlaufen – alkoholbedingte und andere Streitigkeiten konnten frühzeitig geschlichtet werden, lediglich sechs Auseinandersetzungen mündeten in Körperverletzungen.

Rund 120 Einsatzkräfte aus der Polizeidirektion Itzehoe und aus Eutin sorgten beginnend ab 12:00 Uhr für einen sicheren Ablauf der Veranstaltung. Die Polizeibeamten mischten sich sowohl in Zivilkleidung als auch in Uniform unter die Feiernden. Es konnten glücklicherweise keine volltrunkenen Jugendliche angetroffen werden, auch unter den Verkehrsteilnehmern stellten sie keine Betrunkenen fest.

Bis jetzt notierten die Beamten sechzehn Strafanzeigen, wobei die Zahl sich erfahrungsgemäß in den Tagen nach dem Rosenmontagumzug noch erhöhen wird. Die Ordnungshüter erteilten sieben Jecken einen Platzverweis. Drei Personen, die dem Platzverweis der Polizisten nicht nachkamen, konnten leider nicht mehr der Feier frönen, sondern mussten für einige Stunden in der Gewahrsamszelle verweilen.

Gegen 21:19 Uhr kam es zu einer Schlägerei, in der ein 18-Jähriger verwickelt gewesen ist. Der Dithmarscher leistete Widerstand, als die Ordnungshüter eingriffen und beleidigte die Beamten als „Hurensöhne“. Sein Verhalten bringt dem Beschuldigten eine Anzeige wegen des Widerstandes und der Beleidigung ein.

In der Nacht zu heute entwendeten unbekannte Täter Kennzeichen von zwei Streifenwagen, die auf dem Parkplatz des Amtes Marne-Nordsee in der Straße Alter Kirchhof standen.

Hinweise auf die Täter gibt es bis jetzt keine – Zeugen sollten sich daher bei der Marner Polizei unter der Telefonnummer 04851-95070 melden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 05.03.2019 um 11:42 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von Günter Schwarz – 05.03.2019