Dänemark tritt am 08. März 1920 dem Völkerbund bei – dem Vorläufer der Vereinten Nationen.

Der Völkerbund war eine zwischenstaatliche internationale Organisation, die am 25. Januar 1919 im Rahmen des Versailles-Vertrags gegründet wurde, der den Ersten Weltkrieg beendete. Es wurde von Woodrow Wilsons (28. US-Präsident von 1913 bis 1921) Friedensplan inspiriert. Damit war er der erste Versuch, eine weltweite Friedensordnung zu etablieren, um die bis dahin geltende Anarchie in den internationalen Beziehungen zu ordnen.

Es ging dem Völkerbund darum, durch schiedsgerichtliche Beilegungen den Weltrieden zu sichern und die internationale Zusammenarbeit zu fördern, für Abrüstung zu arbeiten, um Flüchtlingen und anderen humanitären Aufgaben zu helfen.

26 Staaten waren von Anfang an Mitglieder des Völkerbundes; In den zwanziger Jahren waren 55 Staaten Mitglied dieser Organsation. Die höchste Mitgliederzahl erreichte der Völkerbund 1934 mit 58 Staaten. Obwohl der amerikanische Präsident Wilson der Initiator des Völkerbundes war, traten die Vereinigten Staaten dem Bund nie bei.

Deutschland trat dem Völkerbund am 8. September 1926 bei und verließ die Organisation 1933 wieder aufgrund der Entscheidung der Nationalsozialistischen Regierung unter Adolf Hitler.

Die erste Generalversammlung fand am 15. November 1920 in Genf statt. Hier befand sich der Hauptsitz des Völkerbundes. Am 18. April 1946 wurde der Völkerbund von den letzten 34 verbliebenen Staaten offiziell aufgelöst und übertrug seine Ziele und Aufgaben den am 26. Juni 1945 gegründeten Vereinten Nationen.

Dem Völkerbund gelang es nicht, den spanischen Bürgerkrieg (Juli 1936 bis April 1939) oder den Zweiten Weltkrieg (1. September 1939 bis 8. Mai 1945) zu verhindern und war vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beinahe zerfallen.

von

Günter Schwarz – 08.03.2019