(Langeland) – „Ein 67-jähriger Deutscher ist am Freitagabend nach dem Kentern einer Jolle vor dem Fuglsbølle Strand auf Langeland verstorben. Das mit vier Personen besetzte Boot kenterte, wobei einer der Bootsinsassen sein Leben verlor“, meldet Fyns Politi (Fünen Polizei).

Der Mann war mit drei anderen Deutschen im Alter von 56, 57 und 67 Jahren unterwegs, als ihre Jolle plötzlich kenterte. Drei der Männer konnten das Land schwimmend erreichen, während der vierte Mann – der Verstorbene – von einem Rettungshubschrauber aus dem Wasser gefischt und zusammen mit den drei anderen Verunglückten, die durch den langen Aufenthalt im Wasser alle sehr unterkühlt waren, ins Rigshospitalet nach København geflogen wurde, wo der eine Mann verstarb, wie das Forsvarets Operationscenter (Verteidigungs Operationszentrum) meldete.

Das Operationszentrum hatte die Benachrichtigung über den Unfall um 19:20 Uhr erhalten, woraufhin sofort ein Hubschrauber der Luftwaffenbasis Skrydstrup bei Haderslev nach Langeland geschickt wurde. Mehrere Schiffe – darunter die Lolland-Fähre und ein im Seegebiet operierendes Marineschiff – nahmen umgehend Kurs auf die Havariestelle der verunglückten Jolle auf, um die im Wasser befindliche Bootsbesatzung zu retten.

Durch eine auflandige Strömung des Wassers und dem Schwimmen waren drei der Verunglückten jedoch bereits so weit unter Land geschwommen, dass sie von den eingetroffenen Reettungsschiffen aufgrund ihres Tiefgangs nicht mehr erreicht werden konnten. So kamen diese drei Havarierten aus eigener Hilfe aus dem Wasser und an Land.

Nach Angaben des Wachhabenden im Forsvarets Operationscenter konnte die Jolle inzwischen wieder aufgerichtet und an Land geschleppt wserden.

Die Angehörigen des Verstorbenen wurde vom Operaritionszentrum über den Unfall informiert.

von

Günter Schwarz – 07.04.2019