(Neumünster) – Mehrere Funkstreifenwagen wurden Freitag, den 19.04.2019, gegen 20 Uhr auf den Großflecken entsandt, da an der Ecke zum Klostergraben mehrere Personen in Streit geraten waren.

Ein polizeibekannter 31-jähriger Neumünsteraner war mit zwei Asylbewerbern afghanischer Herkunft in Streit geraten, in dessen Verlauf der 31-Jährige zwei Messer zog. Seine beiden Kontrahenten (19, 20) setzten ihrerseits eine Fahrradkette als Schlagwerkzeug ein.

Als die Beamten eintrafen, hatte der 31-Jährige noch immer die Messer in der Hand und wollte sie auch nach Aufforderung nicht ablegen. Erst als ein Beamter den Einsatz der Schusswaffe androhte, ließ der aufgebrachte Mann die Messer fallen. Da er weiterhin nicht einsichtig war, wurden ihm am Boden liegend Handfesseln angelegt.

Die 19- und 20-Jährigen kamen den Anordnungen der Beamten nach. Alle drei Männer wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Dienststelle gebracht. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen, ist aber weiter dienstfähig.

Die Beamten fertigen Strafanzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Nach den Maßnahmen wurden alle Personen nach Hause entlassen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Neumünster vom 20.04.2019 um 12:06 Uhr

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überarbeitet und veröffentlicht von Günter Schwarz – 20.04.2019