Weniger Patienten als je zuvor in der Psychiatrie werden während des Aufenthalts in der Klinik in einen Gürtel gesteckt und fixiert. Dieses zeigen neue Zahlen, die in der Region Midtjylland (Mitteljütland) erhoben wurden.

Es war eine erfreuliche Nachricht, die sich aus der Auswertung der Zahlen ergab. Im Zusammenhang mit einer Anfrage des Regionalrats Midtjylland wurde eine Evalution erstellt, die zeigte, dass die Anzahl der Gürtelfixierungen im vierten Quartal 2018 117 betrug, während im gleichen Zeitraum der Jahre 2011-2013 es noch durchschnittlich 145 Gürtelfixierungen pro Quartal waren.

„Es ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die auf die großartige Arbeit des medizinischen Personals und der Pflegekräfte auf den Statuonenen zurückzuführen ist“, sagt der regionale Vorsitzende Anders Kühnau in einer Pressemitteilung.

Die Arbeit zur Reduzierung der Anzahl der Gürtelfixierungen hat unter anderem den Dialog mit den Patieten gefördert und die Antahl von professionellen Bewertungen erhöht. Darüber hinaus wurde die Koordinierung zwischen den einzelnen Stationen und Abteilungen der Psychiatrie verbessert.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, dorthin zu gelangen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Mitarbeiter an einem durchweg arbeitsreichen Tag noch Zeit fdafür inden müssen“, fügt der Vorsitzende des Psychiatrie- und Sozialausschusses, Jacob Isøe Klærke, hinzu.

Die ersten Anzeichen für 2019 sind ebenfalls positiv, womit sich der Trend fortsetzt. Es gibt jedoch noch einiges zu tun, um das gesteckte Ziel zu erreichen, denn Ziel ist es, dass die Fixierungszahlen von 2011-2013 um fünfzig Prozent zu reduzieren.

von

Günter Schwarz – 26.04.2019