(Lohe-Rickelshof) – Donnerstagabend wollte ein Autofahrer in Lohe-Rickelshof eine nicht freigegebene Abkürzung nutzen, rechnete dabei allerdings nicht mit der Polizei. Diese wies den Mann nicht nur auf sein Fehlverhalten hin, sondern stellte zudem Atemalkoholgeruch bei ihm fest. Eine Blutprobenentnahme war die Konsequenz.

Um 22:30 Uhr bemerkten Beamte einen Fiat, der aus dem Persenweg kam, um über Lohe-Rickelshof nach Heide zu fahren. Da die Durchfahrt der Straße lediglich für Anlieger und Busse erlaubt war, stoppten die Einsatzkräfte den Panda. Sie teilten dem Fahrer mit, dass er den Weg nicht hätte nutzen dürfen und stellten dabei fest, dass ihr Gegenüber sehr undeutlich sprach und nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest bei dem 49-Jährigen ergab einen Wert von 1,46 Promille.

Das daraufhin folgende Prozedere musste die Streife dem Beschuldigten nicht erklären, denn seinen Angaben zufolge war es nicht das erste Mal, dass er seinen Führerschein verlieren würde. Zuletzt sei dies vor zwei Jahren der Fall gewesen.

Bereitwillig und „geübt“ übergab der Dithmarscher seine Fahrerlaubnis und die Fahrzeugschlüssel – er wird sich nun wegen der Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 26.04.2019 um 13:16 Uhr

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überarbeitet und veröffentlicht von Günter Schwarz – 26.04.2019