(Itzehoe) – Nachdem es bereits in den vergangenen Tagen in Itzehoe zu mehreren Raubtaten zum Nachteil von älteren Damen gekommen ist, schlug ein Unbekannter gestern erneut zu. Er entriss einer Seniorin ihre Handtasche und flüchtete. Nur wenig später wurde eine weitere Frau Opfer eines Handtaschendiebstahls – auch hier blieb der Täter unerkannt.

Gegen 13:40 Uhr war eine Itzehoerin im Bereich Großer Wunderberg / Hinter dem Sandberg unterwegs. Nachdem der Frau zunächst zwei junge Männer entgegengekommen waren, verspürte sie plötzlich von hinten einen Ruck an ihrer Handtasche und einen Druck, der sie zu Fall brachte. Mit Schreien machte die leicht verletzte Geschädigte auf sich aufmerksam, ein Anwohner eilte ihr zu Hilfe. Er und die 82-Jährige sahen den Täter zuletzt in der Straße Kleiner Wunderberg in Richtung Sandkuhle und Brunnenstraße laufen.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Räuber verlief negativ. Die Tasche der Seniorin fand sich wenig später nahe dem Tatort wieder an – es fehlte das Portemonnaie. Laut dem Opfer und dem Zeugen war der Täter maximal 20 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, hatte dunkle, kurze Haare und einen dunkleren Teint. Er trug eine schwarze Trainingsjacke mit weißen Streifen und eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen oder Schriftzeichen an der Seite.

Nur rund zehn Minuten später stahl eine männliche Person in der Reichenstraße im Bereich des Restaurants Amadeus einer sitzenden Frau die abgestellte Handtasche. Anschließend flüchtete der Dieb, dessen Verfolgung per Fahrrad eine namentlich nicht bekannte Person aufnahm – offenbar erfolglos. Der Täter war etwa 160 bis 170 cm groß und hatte einen schwarzen Kapuzen-Pulli und eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen an.

Hinweise zu den beiden Taten nimmt die Itzehoer Polizei unter der Telefonnummer 04821 / 6020 entgegen. Die Ermittler bitten insbesondere den Radler, der dem Dieb hinterherfuhr, sich zu melden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 24.05.2019 um 10:35 Uhr

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überarbeitet und veröffentlicht von Günter Schwarz – 24.05.2019