(Lübeck) – Seine auffällige Fahrweise sorgte dafür, dass die Beamten sein Fahrzeug zur Kontrolle stoppen wollten. Der Fahrer gab Gas und am Ende versuchte er zu Fuß zu flüchten. Doch die Polizisten hatten die bessere Kondition und konnte ihn einholen.

Am frühen Sonntagmorgen, dem 26.05.2019, kam Polizisten des 3. Polizeireviers ein Opel Astra verdächtig vor, der im Gegenverkehr auffällig rasant fuhr. Die Beamten wendeten ihren Wagen und fuhren hinterher. Dieses hatte offenbar der Fahrer bemerkt. Er fuhr schneller und versuchte zunächst mit den Wagen zu flüchten und fuhr über mehrere Nebenstraßen bis zum Hohewarter Weg. Dort verließ er das Fahrzeug und lief zu Fuß weiter. Nach gut 150 Metern gelang es den beiden sportlichen Polizisten den Flüchtigen einzuholen und zu stellen. Bei der vorläufigen Festnahme leistete er Gegenwehr und musste mit Handschellen fixiert werden.

Anschließend wurde festgestellt, dass der 35-jährige Lübecker alkoholisiert war und keinen Führerschein hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Promillewert von 1,34 Promille. Weiter lag ein Vollstreckungshaftbefehl gegen den Mann vor. Er war durch das Amtsgericht Lübeck im Sommer 2018 zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hatte aber nicht gezahlt. Da er auch am Sonntag nicht zur Bezahlung der Geldstrafe in der Lage war, muss er nun stattdessen ersatzweise Freiheitsstrafe verbüßen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fuhren die Beamten den Lübecker daher zur Justizvollzugsanstalt Lübeck-Lauerhof.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 28.05.2019 um 12:33 Uhr

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überarbeitet und veröffentlicht von Günter Schwarz – 28.05.2019