Kong Frederik VI. erlässt am 28. Mai 1831 den ersten Erlass zur Bildung von Provinzialständeversammlungen – ein wichtiger Schritt Dänemark weg vo der Autokratie und hin auf dem Weg zur Demokratie. Frederik VI. wird dafür von den Bürgern im Det Kongelige Teater gefeiert.

Die beratenden Provinzialständeversammlungen der damals noch autokratischen dänischen Monarchie wurden durch einen königlichen Erlass von Kong Frederik VI. am 28. Mai 1831 geschaffen, der die Zuständigkeiten festlegte. Ein Komitee wurde gebildet, das ein Gesetzesentwurf einer Versammlung „erleuchteter Männer“ im Königreich und einer Versammlung „erfahrener Männer“ in den Herzogtümern vorlegt. Die endgültige Vereinbarung und Zuständigkeit wurde allerdings erst am 15. Mai 1834 getroffen.

Hintergrund waren deutsche Forderungen nach einer Mitbestimmung in der Gesetzgebung in Holsten (Holstein), das Mitglied des Deutschen Bundes war, aber auch ein allgemeiner Versuch, den demokratischen und revolutionären Strömungen der Zeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zuvorzukommen.

Es gab 4 Ständeversammlungen:

  • Die Ständeversammlung für die Inseln mit Versammlungsort in Roskilde.
  • Die ständige beratende Versammlung für Nørrejylland mit Versammlungsort in Viborg.
  • Die Ständeversammlung für Slesvig (Schleswig) mit einem Versammlungsort in der Stadt Slesvig.
  • Die Beratende Ständeversammlung für Holsten mit einem Versammlungsort in Itzehoe.
  • Die Ständeversammlungen hatten unterschiedliche Mitgliederzahlen.

von

Günter Schwarz – 28.05.2019