(Nyborg) – Die aus Nyborg vertriebene somalische Familie wird jetzt wieder von der Gemeinde Nyborg unterstützt, und die Kinder der Familie können wieder zur Schule, in den Kindergarten und in die Kinderkrippe gehen. Jetzt scheint für die ausgewiesene somalische Familie Abdisalan Hussein aus Nyborg ein Licht aufzugehen.

Der Familie wurde gerade mitgeteilt, dass die Kommune Nyborg an der Ostküste Fyns (Fünens) die Unterstützung der Familie wieder aufnimmt und unter anderem die beiden jüngsten Kinder so bald wie möglich in den Kindergarten und in den Kinderkrippe gehen lässt.

Die Familie lebt seit mehr als sechs Monaten von örtlichen Sammlungen und Almosen, aber jetzt ist es vorbei. Die Familie erhält ihre Rechte zurück, und die Situation ist dieselbe wie vor der Einstellung der Sozialleistungen durch die Kommune für die somalische Familie im Oktobrr 2018, wobei die Kinder der Familie auch aus dem Schulbesuch und von den Sozialeinrichtungen ausgeschlossen wurden.

Das bedeutet, dass die Kinder jetzt wieder in die Schule, in den Kindergarten und in die Kinderkrippe gehen können, während der Vater wieder arbeiten darf und die Mutter diese Woche zum Arbeitsamt gehen kann, um Sozialleistungen zu beantragen, um auf diese Weise wieder in das dänische Sozialsystem einzusteigen.

Die Familie lebte für ungefähr sechs Monaten von örtlichen Spenden und Almosen, die von Bürgern Nyborgs organisiert wurden, was jetzt aber vorbei ist.

„Ich bin wunderbar erleichtert und glücklich im Namen der Familie. Sechs Monate legaler Leere und Albtraum sind nun vorbei“, sagt Henrik Vestergaard Stokholm, Rektor des Nyborg Gymnasiums

Die Familie erhält ihre Rechte zurück, und die Situation ist dieselbe wie vor der Einstellung der Unterstützung durch die Kommune für die somalische Familie, wobei die Kinder der Familie auch vom Besuch der Schule und den Kinderbetreuungseinrichtungen ausgeschlossen wurden.

Daraufhin stellte die Kommune die Zahlung des Integrationsgeldes für die Familie ein und meldete die Kinder aus Schule, Kindergarten und Kinderkrippe ab. Außerdem durftten die Eltern nicht mehr arbeiten, und das hat der Familie das Leben schwer gemacht, da sie kein Einkommen mehr hatte.

Die Entwicklung des Falls ist darauf zurückzuführen, dass die Flüchtlingsbehörde den Fall der Aufenthaltserlaubnis der Familie wieder neu aufgenommen hat. Somit ist die Familie wieder rechtmäßig in Dänemark ansässig und die Dienste der Kommune müssen dann wieder erbracht werden.

In den letzten Monaten lebte die Familie von lokal durchgeführten Sammlungen, weil sie nicht die Möglichkeit hatte, selbst Geld zu verdienen oder überhaupt Sozialleistungen zu erhalten. Im Februar spendete ein heimlicher Wohltäter aus der Kommune Nyborg 80.000 Kronen (10.700 Euro) aus eigener Tasche, die für drei Kinder der Familie für den Rest des Schuljahres an die Refsvindinge Friskole gingen.

Seit der Jahreswende und bis zur großzügigen Spende besuchten die drei Kinder die „Notfallschule“ am Lösung für vertriebene somalische Familie – sechs Monate Albtraum sind jetzt vorbei Lösung für vertriebene somalische Familie – sechs Monate Albtraum sind jetzt vorbei.

Neben der „Notschule“ hat das Nyborg Gymnasium , wo freiwillige Lehrer den Unterricht übernahmen. – nach eigenen Angaben – den beiden ältesten Töchtern der Familie die Versetzung in die 10. Klasse ermöglicht.

Auch der Leiter des Nyborg Gymnasiums, Henrik Vestergaard Stokholm, freut sich, dass die Familie sich nun auf einen etwas „normaleren“ Alltag für Kinder und Erwachsene freuen kann. „Ich bin im Namen der Familie wunderbar erleichtert und glücklich. Sechs Monate legalen Vakuums und Alptraums sind nun vorbei, da die Kommune nun für die Familie wieder eintreten und sie unterstützt muss“, wie der Schulleiter am Montagmorgen mitteilte.

Leiter des Nyborg Gymnasiums, Henrik Vestergaard Stokholm

von

Günter Schwarz – 03.06.2019