(Fredericia) – Das Fredericia Teater erhält den Reumert-Preis bereits im zweiten Jahr. In diesem Jahr ist es die Tarzan-Aufführung, die am Sonntag den prestigeträchtigen Preis der Theaterwelt erhielt.

Die Musik des Tarzan-Musicals wurde am Sonntag mit dem Reumert des Jahres ausgezeichnet. Es ist schon das zweite Jahr, in dem das Theater mit dem besten Musikpreis ausgezeichnet wird.

„Ich bin sehr glücklich und ein bisschen überrascht“, sagt ein glücklicher Søren Møller, der Regisseur des Musicals, am Montagmorgen am Telefon auf dem Rückweg nach Fredericia nach der gestrigen Preisverleihung in København.

Søren Møller betont, dass er der Meinung ist, dass die Aufführung den Preis verdient, aber in diesem Jahr hatte er nicht damit gerechnet. „Ich wurde davon überrascht, und es liegt daran, dass wir die Auszeichnung schon im vergangenen Jahr für das Musical ‚Der Glöckner von Notre Dame‘ empfangen hatten. So dachte ich, dass der Preis in diesem Jahr zu einem der anderen nominierten Aufführungen gehen würde“, sagt Søren Møller.

Disneys Musical Tarzan basiert auf Chris Bucks und Kevin Limas‘ Cartoon-Interpretation von Edgar Rice Burroughs Klassiker über den von Menschen geborenen Tarzan, der unter den Gorillas des westafrikanischen Regenwaldes aufwächst. Phil Collins hat die Musik dazu geschrieben.

Das Musical Tarzan spielt bis September im Musikhuset in Aarhus und im November und Dezember im Scandic Falkoner Salen in København.

Der diesjährige Reumert-Preis

  • Von 1998 – 2018 standen die Bikubefonden hinter dem diesjährigen Reumert.
  • Der diesjährige Reumert 2019 wurde ohne großen Sponsor verliehen, und die Preisverleihung wurde mit freiwilligen Kräften und mit großer Unterstützung der Branche als treibende Kraft durchgeführt.
  • Der Preis wurde in 17 verschiedenen Kategorien und acht Preisen für Nachwuchstalente vergeben.
  • Der Reumert-Preis ist nach dem Schauspieler Poul Reumert benannt.
  • Der Zweck des Reumert Preises ist es, sich auf die Live-darstellende Künste zu konzentrieren und sie zu ehren.

von

Günter Schwarz – 03.06.2019