(Mandø) – Die Freude auf Mandø war groß, denn die Socialdemokraterne schlugen Lars Jökke Rasmussens rechtsliberale Regierungspartei Venstre.

Die 29 stimmberechtigten der insgesamt 33 Inselbewohner haben auf Mandø, in Dänemarks kleinstem Wahllokal, ihre Wahl getroffen.

Mette Frederiksens Socialdemokraterne erhielten sechs Stimmen, es ist eine Stimme mehr als bei den Wahlen im Jahr 2015. Venstre bekam fünf Stimmen – zwei weniger als bei der Wahl von 2015.

Auf Klaus Riskær Pedersen entfielen zwei der Stimmen, ebenso wie bei der Socialistisk Folkeparti, wie es bei der letzten Wahl der Fall war.

Die Liberal Aliance erhielt in diesem Wahljahr keine Stimmen von Mandø, im Gegensatz zu 2015, als sie noch zwei Stimmen bekamen.

Die rechtspopulistiche Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei) folgte dem landesweiten Abwärtstrend, Von den vormaligen drei Stimmen blieb nur noch eine. Gleichauf mit der DF sind jetzt die Nazi-Partei Stram Kurs (Strammer Kurs) des Rechtsanwalts Rasmus Paludan und die rot-grüne Enhedslisten (Einheitsliste).

V = Venstre. A = Socialdemokraterne, C = Det Konservative Folkeparti, O = Dans Folkeparti,
F = Socialistisk Folkeparti, B = Radikal Venstre, K = Kristendemokraterne, Ø = Enhedslisten,
I = Liberal Alliance, Å = Alternativet, D = Ny Borgerlige, P – Stram Kors,
E = Klaus Riskær Pedersen

von

Günter Schwarz – 06.06.2019