Eine Kaltfront zieht von Süden, von Mecklenburg-Vorpommern, her bis zum Abend über Dänemark, und in der Front können mächtige Schauerwolken sein.

Viele Menschen in Ostdänemark wurden wahrscheinlich in den späten Nachtstunden und als erstes am heutigen Morgen durch Blitz und Donner geweckt. Und jetzt muss damit gerechnet werden, dass es in den Abendstunden zu einem Sturm anwächst.

Es besteht daher die Gefahr von Wolkenbruch und Gewitter an mehreren Orten im südlichen und mittleren Dänemark ab dem heutigen Abend gegen 18:00 Uhr. Intensive Schauer können Fyn (Fünen), das östliche Syd- und Sønderjylland (Süd- und Südjütland), Lolland, Falster, Møn sowie Teile von Midt-, Vest- und Sydsjælland (Mittel-, West- und Südseeland) treffen.

Das Danmarks Meteorologiske Institut (DMI / Dänisches Metereologisches Institut) hat daher eine Warnung vor Wolkenbrüchen mit Gewitter in diesen Gebieten ausgegeben, die von 18:00 bis 23:00 Uhr gültig ist. Aufgrund von Unsicherheiten in der Wettervorhersage besteht auch ein geringeres Risiko, dass sich die Periode von Wolkenbrüchen auch zwischen 19:00 Uhr und 01:00 Uhr entlädt.

Die letzten Tage ist ein Sturm nach dem anderen aus Deutschland kommend über das Land gezogen, und der heutige Mittwoch ist diesbezüglich keine Ausnahme. Die heiße und feuchte Luft, die zu den wichtigsten Elementen des Sturms zählt, strömt weiterhin über Dänemark.

Das Wetters der vergangenen Tage wiederholt sich, aber es gibt immer noch Unterschiede zu den früheren Regenfällen und Gewittern. Diesmal drückt eine Kaltfront von unten in die warme Luft, und dieses Drängen birgt ein höheres Risiko für Wolkenbrüche als in früheren Situationen. Mithilfe der Kaltfront wird die Luft fast wie ein Teppich verdreht, und in kurzer Zeit können große Regenmengen fallen.

Man spricht von Wolkenbrüchen, wenn in einer halben Stunde mehr als 15 Millimeter Niederschlag fallen. Die Unsicherheit sowohl in Bezug auf die Lage als auch auf die Stärke der Schauer ist jedoch groß, und daher besteht nur die Gefahr von Wolkenbrüchen vor Ort innerhalb des benannten Gebiets.

Das Wetter bleibt weiterhin instabil und später in der Woche deutet es immer noch auf Wetterbedingungen hin, die Regen, Blitz und Donner verursachen können.

von

Günter Schwarz – 12.06.2019