(Aarhus) – Die Reste des Buffets im Restaurant „FOOD CLUB“ in Aarhus kommen einem neuen Nachbarn zugute, der die Notunterkunft Wärmestube des Kirkens Korshærs (Heilsarmee) nutzt.

Wenn die Restaurantgäste nach Hause gegangen sind, bleiben oft viele Reste am Buffet zurück. Einige dieser Überreste werden jetzt schutzbedürftigen und obdachlosen Menschen in Aarhus zugute kommen. Dies geschieht in Zusammenarbeit zwischen dem Nachbarn von „FOOD CLUB“, der zur Restaurantkette „Madklubben“ gehört, und der Wärmestube der Heilsarmee in Aarhus.

„Wir könnten uns kaum einen besseren Nachbarn vorstellen. Sie machen wirklich gutes Essen, aber ein bisschen zu viel davon. Es bedeutet wirklich sehr viel für uns, dass sie fast jede Nacht vorbeikommen und etwas bringen“, sagt Regional-Heilsarmeeleiter der Kirken Korshær, Niels Bjørnø.

Und die Freude ist beidseitig, wenn das Restaurant das Essen bringt und arrangiert. „Es ist eine fantastische Erfahrung, mit den Essensresten zum Hostel zu gehen und zu sehen, wie sie ankommen“, sagt der Partner im „FOOD CLUB“ Aarhus, Christopher Haar.

Im Restaurant wird viel Wert auf Lebensmittelverschwendung gelegt. Daher wird das Essen in kleineren Portionen serviert.

Neben der Zusammenarbeit mit dem „FOOD CLUB“ erhält das Kirken Korshær in Aarhus auch überschüssige Lebensmittel von der Fødevarebanken (Nahrungsmittelbank) und aus anderen Restaurants.

„Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Außenwelt uns Gutes tut und dass die Außenwelt uns hilft, den Bedürftigen zu helfen“, sagt Niels Bjørnø.

Die Lieferung von „FOOD CLUB“ ist eine der fixeren, aber es sind nicht alle Überreste von dort, die direkt an die 200 täglichen Nutzer der Wärmestube gehen.

Aus Lebensmittelresten werden Lebensmittel aus dem „FOOD CLUB“, die nur an die Wärmestube neben dem Restaurant geliefert werden.

Der Gewinn aus dem Buffet endet zunächst bei „Too Good To Go“, was auch Teil des Fokus des Restaurants auf die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ist. Darüber hinaus ist die strikte Mülltrennung im Restaurantkonzept enthalten. „Wir haben ein Konzept, bei dem wir den Gästen die Möglichkeit bieten, aktiv über ihre Lebensmittelverschwendung zu entscheiden, so dass alles, was weggeworfen wird, zum Recycling an die richtigen Orte gelangt“, sagt Christopher Haar.

Gleichzeitig versucht der „FOOD CLUB“, die Lebensmittelverschwendung durch tägliches Abwiegen der Reste und ein Buffet mit kleinen Gerichten zu begrenzen.

von

Günter Schwarz – 21.06.2019