Zukünftig bekommen die Dänen Geld für viele der Plastikflaschen zurück, die jetzt noch im Mülleimer landen. Es ist ein großer Vorteil für die Umwelt. In Kürze zahlen Dänen nicht nur Pfand für Bier und Erfrischungsgetränke. Ab dem gestrigen Montag gibt es auch Geld zurück für die ersten Flaschen Saft, Saft, Most und Smoothies.

Das ist gut für die Kunden – und für die Umwelt.

Dänemark wird von Tag zu Tag grüner. Es dauert zwar einige Zeit, bis alle neuen Flaschen mit Pfandmarken versehen sind, denn die Läden müssen erst einmal die alten Flaschen verkaufen, damit keine Lebensmittel verschwendet werden.

Die gute Nachricht für Mutter Erde ist, nach dem 1. November dürfen alle Hersteller diese Produkte jedoch nicht mehr ohne Pfand ausliefern. Die Lösung verursacht bei dem Dansk Retursystem zusätzlichen Trubel, doch man erwartet einen enormen Gewinn für die Umwelt.

„Wir erwarten 52 Millionen zusätzliche Flaschen, fünf Prozent mehr als jetzt. Es gibt 5.700 Tonnen weniger Kohlendioxid und damit CO₂. Dieses ist vergleichbar mit der Umweltverschmutzung, die ein Lastwagen verursacht, der 203 Mal um die Erde fährt“, sagt Kurt Svendsen, der Direktor von Dansk Retursystem A/S.

  • Der Effekt ist großartig
  • Sie sparen sechs Kilogramm Rohmaterial, wenn Sie 100 Plastikflaschen recyceln, anstatt brandneue zu produzieren.
  • 81 Prozent weniger CO₂ wird freigesetzt, wenn eine Kunststoffflasche recycelt wird, anstatt eine brandneue zu produzieren.
  • Das Pfandsystem sparte im Jahr 2018 insgesamt 143.950 Tonnen CO₂ ein.

von

Günter Schwarz – 02.07.2019