Ablandiger und auflandiger Wind können die Badegäste in der kommenden Woche herausfordern. Deshalb muss man vorsichtig sein, heißt es vom dänischen Rettungsdienst TrygFonden.

In der letzten Woche herrschte Sommerwetter in Dänemark. Aber ein Wetterwechsel bedeutet jetzt starke Winde, die die Strandgäste herausfordern können, die sich in den Fluten an der Küste erfrischen möchten.Aus diesem Grund empfiehlt TrygFonden Kystlivredning den Badenden, besonders vorsichtig zu sein. Der Wetterwechsel führt dazu, dass ablandige Winde vor den Ostküsten vorherrschen, während an den nach Westen ausgerichteten Küsten auflandige Winde auftreten.

Bei dem ablandigem Wind weht der Wind von der Küste weg. Aus diesem Grund empfiehlt TrygFonden, besonders aufmerksam zu sein und aufblasbare Schwimmringe und Strandtiere an Land zu lassen. „Wir empfehlen, nicht mit aufblasbarer Badeausrüstung zu baden, da die Gefahr groß ist, dass diese Ausrüstung mitsamt der damit badenden Person von der Küste wegbläst. Und es kann äußerst schwierig und gar unmöglich sein, damit wieder zurückzuschwimmen, wenn man gegen den Wind anschwimmt“, sagt Michael Iwersen, Schulungsleiter bei TrygFonden Kystlivredning.

Wenn Sie doch noch aus dem Wasser kommen und Ihre Badesachen schwimmen weg, ist es wichtig, diesen nicht hinterherzuschwimmen, sondern sie forttreiben lassen.

Badebehörden

  • Die Badesaison ist im Gange. Das Land überragt den 36 Rettungsschwimmerposten entlang der dänischen Küste den Küstenrettungsschwimmern von TrygFonden.
  • Die Rettungsschwimmer an der Küste sind in den Wochen 26 bis 34 in der Zeit von 11:00 bis 19:00 Uhr täglich an den Stränden anzutreffen.
  • Außerdem gibt es an mehr als 50 Stränden eine Rettungsschwimmerpatrouille, die Kinder und Erwachsene über das Wasser und die Sicherheit unterrichtet.
  • Aber auch wenn Rettungsschwimmer am Strand Wache halten, ist es eine gute Idee, Ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen vor dem Strandausflug und einem Ausflug ans Meer zu treffen.
  • Hier können Sie Ihr Wissen über die fünf nationalen Baderegeln auffrischen:
  • 1. Schwimmen lernen.
  • 2. Gehen Sie niemals alleine ins Wasser.
  • 3. Achten Sie auf den Wind und das Wasser.
  • 4. Lernen Sie den Strand kennen.
  • 5. Lassen Sie die Kinder nie aus den Augen.
  • Quellen: Trygfonden und Dansk Svømmeunion.

Wenn es einen Rettungsschwimmer am Strand gibt, müssen Sie sich bei einem Badeunfall oder einer Gefahrenlage den Rettungsschwimmer schnappen und ihn benachrichtigen. Wenn es keinen Rettungsschwimmer gibt, empfehlen die Retter, die 114 anzurufen und der Polizei mitzuteilen, dass vor der Küste ein Badeunfall vorliegt. Auf diese Weise werden unnötige Rettungseinsätze vermieden.

Auch an der Westküste schafft das Wetter Herausforderungen an die Badegäste. Hier können Sie auflandige Winde erwarten. Auflandige Wind erzeugen Wellen, die eine starke Strömung auslösen und die Untiefen erzeugen können. Man muss sich bewusst sein, dass die Wellen auf dem Wasser auch wieder zurück und damit hinausfließen. Manchen mag es ein wenig überraschen, dass man durch diesen Abfluss gefährdet werden kann.

Die Rettungsschwimmer raten daher vom Baden in der Nähe von Pfeilern, Buhnen und dergleichen bei starkem Wind ab. Gleichzeitig raten sie, einen Strand mit Rettungsschwimmern und Badestellen zwischen den Flaggen zu wählen.

Wenn Sie nicht die Gelegenheit dazu haben, raten Ihnen die Rettungsschwimmer, sehr auf den Wind und das Wasser zu achten, die Wellen zu beobachten, um eine gute Vorstellung davon zu bekommen, ob Sie damit umgehen können.

„Sie müssen ein guter Schwimmer sein und sich bewusst sein, dass es Wellen gibt, denen Sie gewachsen sein müssen“, sagt Iwersen.

Rettungsschwimmer am Strand von Thorsminde.

von

von Günter Schwarz – 02.07.2019