Nachdem am Montag, dem 01.06.2018, um 10:05 Uhr ein Lkw auf der B5 zwischen Langenhorn und Bredstedt eine Brücke schwer beschädigt hat, kann der Zugverkehr in den kommenden Wochen nur eingeschränkt verkehren. Deshalb hat die Deutsche Bahn hat einen Notfahrplan für die Marschbahnstrecke von Hamburg nach Westerland auf Sylt erstellt.

Von Westerland bis Husum verkehren Züge im Stundentakt. Sie brauchen aber etwa 30 Minuten länger. Durch den Unfall an der Brücke bei Langenhorn nahe Bredstedt ist auf dem Streckenabschnitt nur ein Gleis nutzbar. Um zusätzliche Kapazitäten für Reisende und Pendler zu schaffen, verkehren zwischen Husum und Niebüll Busse. Auch der sogenannte Sylt-Shuttle Plus, eigentlich Teil des Autozugs, ist nun im Nahverkehr unterwegs.

„Die Bahn versucht, die Verspätungen so gering wie möglich zu halten“, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis.

Eigentlich sollte der Fernverkehr während der vierwöchigen Reparaturarbeiten an der Brücke pausieren. Nun sollen zumindest morgens und mittags einige Fernzüge von Hamburg direkt weiter nach Sylt fahren, doch nur vier Züge können in einer Stunde die beschädigte Brücke passieren.

Durch den Lkw-Unfall waren laut Deutscher Bahn mindestens sieben Querträger der Brücke beschädigt worden. Somit ist zwischen Bredstedt und Niebüll ist nun nur ein Gleis frei, unter dem anderen liegen die beschädigten Brückenträger. Nach Bahn-Angaben können daher nur zwei Züge pro Stunde je Richtung fahren.

Die Bahn bittet Reisende, mehr Zeit für die Reise einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

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von Günter Schwarz – 04.07.2019