(Hvide Sande) – Am späten Freitagabend gelang es, Kontrolle über den am Freitagmorgen 50 Kilometer vor Hvide Sande in Seenot geratenen polnischen Fischkutter zu bekommen. Der Rettungsdienst weiß noch nicht, warum der Kutter zu kentern und zu versinken drohte.

Kurz vor Mitternacht konnte die Brand og Redning Midtvest (Feuerwehr und Rettungsdienst Mittelwest) das Fischerboot am Freitagvormittag mit der 6-köpfigen Besatzung sicher verlassen, das 50 Kilometer vor der Küste von Hvide Sandes und durch die extreme Schräglage zu sinken drohte.

„Das Schiff befindet sich jetzt am Kai und liegt stabil im Wasser. Wir haben schwimmende Ölsperren um den Kutter ausgebracht, um eine eventuelle und größere Verschmutzung des Hafengebiets zu verhindern“, sagt Henning Olesen, der Leiter der Abteilung Brand og Redning Midtvest.

Die Besatzung, die sich noch in Hvide Sande befindet, wurde von den Rettungsbooten der Rettungsstation gerettet und in Sicherheit gebracht.

Sowohl Hubschrauber als auch die Rettungsboote waren an der Rettungsaktion beteiligt. Foto: Forsvarets Operationscenter (Streitkräfte Operationszentrum)

„Es herrschte hoher Seegang. Ob es das war oder ob sich die Ladung verrutscht hatte oder etwas Drittes war, weiß ich nicht“, sagt Henning Olesen. Die Brand og Redning Midtvest geht der Ursache nicht näher nach, es ist jetzt ein Fall der Versicherung, die für die Ursachenermittlung zuständig ist.

Der Fischkutter liegt momentan im Hafen von Hvide Sande, und heute geht es erst einmal darum, das Schiff zu entladen.

Sowohl Hubschrauber als auch Rettungsboote waren an der Rettungsaktion beteiligt. Foto: Forsvarets Operationscenter (Streitkräfte Operationszentrum)

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von Günter Schwarz – 06.07.2019

Foto: Forsvarets Operationscenter (Streitkräfte Operationszentrum)