(Lübeck) – In einem von Flüchtlingen bewohnten Mehrfamilienhaus in der Lübecker Dornestraße kam es in der Nacht vom 08.07. auf den 09.07.2019 – von Montag auf Dienstag – zu einem Feuer.

Die Alarmierung der Polizei erfolgte gegen 04:00 Uhr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnten ca. zehn Personen festgestellt werden, die sich bereits vor der Tür des Gebäudes aufhielten. Im Inneren des Hauses waren Piepsignale von Rauchmeldern zu hören. Durch Polizei und Feuerwehr wurden insgesamt 34 Personen aus dem Haus einem Sammelplatz zugeführt.

Den ersten Ermittlungen zufolge war ein Netz, welches im Auge der Treppe im Hausflur angebracht war, in Brand gesetzt worden. Einem Bewohner des Hauses, der den Einsatzkräften im Treppenhaus mit einem Feuerlöscher entgegenkam, war es offenbar gelungen, das Feuer zu ersticken. Der Mann wurde anschließend mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht, dort untersucht und anschließend ohne Feststellungen wieder entlassen.

Bei der Begutachtung des Gebäudes durch die Feuerwehr konnten keine weiteren Glutnester ausgemacht werden. Nachdem die Feuerwehr das Gebäude durchgelüftet hatte, konnten die Bewohner des Hauses in ihre Wohnungen zurückkehren.

Vonseiten der Polizei in Lübeck wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet. Die Ermittlungen werden beim Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck geführt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 09.07.2019 um 14:13 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 09.07.2019