(Bornholm) – In den letzten Wochen wurde die Beredskabet (Rettungsbereitschaft) im Zusammenhang mit Ertrinkungsunfällen dreimal an den Strand von Klympen gerufen, aber jetzt versucht die Kommune, den Badeunfällen entgegenzuwirken.

„Am Dienstag haben wir sieben vorübergehende Schilder am Strand aufgestellt“, sagt Michael Brandt-Bernbom, Leiter Natur und Umwelt, und erklärt: „Infolge der drei Badeunfälle warnen die Schilder jetzt vor Gefahren bei auflandigem Wind. Die Kommune steht auch in engem Dialog mit der Beredskabet und Hasle Camping.

Wer in der See baden geht, sollte das Riptides-Risiko und die Wetterbedingungen bedenken, denn beides gehört untrennbar zusammen. Wenn das Wasser ruhig ist, kann keine Brandungsrückströmung entstehen – das Risiko ist also gering. Wenn aber ein auflandiger Wind herrscht – und die Wellen gar Schaumkronen haben – ist das Risiko, in eine „Riptide“ zu geraten, sehr hoch.

„Natürlich reagieren wir, wenn wir sehen, dass etwas schief gelaufen ist. Wir müssen aber mit den zuständigen Behörden und Rettungsdiensten zusammenarbeiten und eventuell dauerhafte Lösungen finden“, erklärt Michael Brandt-Bernbom.

Er erklärt, dass es immer noch Zweifel gibt, ob weitere Hinweiszeichen die relevanteste Lösung sind, aber man muss alles tun, um die Badegäste, die unsere Gewässer gar nicht oder kaum kennen, vor den Gefahren des Meeres zu warnen.

von

Günter Schwarz – 19.07.2019