(Fehmarn) – Dem Mut und der Entschlossenheit einer Passantin ist es vermutlich zu verdanken, dass ein auf Fehmarn in einen wasserführenden Graben gestürzter Mann in der Samstagnacht vom 20.07.2019 gerettet werden konnte.

Gegen 23:15 Uhr befand sich eine Hundebesitzerin am späten Samstagabend auf ihrer letzten Runde mit dem Hund. Zunächst hatte die 58-jährige im Wulfener-Hals-Weg nur ein Husten und ein leises Gurgeln. wahrgenommen. Zu erkennen war aufgrund der Dunkelheit jedoch zunächst nichts.

Der Ostholsteinerin ließen diese Geräusche keine Ruhe, und sie schaute genauer hin. Erst dadurch entdeckte sie den bereits im Graben liegenden Mann, der immer wieder mit seinem Kopf unter Wasser geriet.

Die 58-jährige hatte jedoch nicht die Möglichkeit, dem in Not Befindlichen zu helfen, hielt aber sofort einen vorbeifahrenden Passanten an, damit dieser einen Notruf absetzen konnte. Bei Eintreffen der Polizei waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr gerade damit beschäftigt, einen zuvor noch im Entwässerungsgraben befindlichen 58-jährigen Mann aus Niedersachsen mit vereinten Kräften über tragbare Leitern aus dem Graben zu holen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der Gerettete noch in lebensbedrohlichem Zustand im Wasser führenden Graben gelegen. Die Feuerwehrleute hatten bei der Rettung in knietiefem Wasser gestanden.

Der Mann aus Niedersachsen wurde vor Ort an den Rettungsdienst übergeben und nach notärztlicher Erstbehandlung einer nahegelegenen Klinik zugeführt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 22.07.2019 um 13:54 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 22.07.2019