Hubschrauber und Schiffe waren am Montagnachmittag an einer großen Rettungsaktion in der Jammerbucht beteiligt, um Menschen im Wasser zu suchen.

Ein orangefarbenes Gummiboot trieb 17 Meilen oder 31 Kilometer von der Küste bei Thorup Strand entfernt herrenlos im Wasser.

„Wir wissen nicht, ob es sich um einen Unfall handelt oder ob es sich um ein selbst herausgefahrenes Boot handelt. Bis wir den Besitzer gefunden haben, müssen wir ihn als Unfall behandeln“, sagt Lars Skjoldan, Pressereferent des Forsvarskommandoen (Verteidigungskommandos).

Er berichtet auch, dass zwei Rettungshubschrauber, ein Suchflugzeug und fünf Schiffe ausgesandt wurden, um nach Menschen im Wasser zu suchen. Es war ein Frachtschiff, das in der Gegend fuhr und das führerlose orange Schlauchboot meldete. Die Nachricht ging um 10:15 Uhr ein.

„Wir haben auch den Küstenrettungsdienst alarmiert, der die lange Küste entlangfährt, um herauszufinden, wo das Boot herkommt. Es kann von einem Bootsanhänger oder so etwas stammen“, sagt Lars Skjoldan.

UPDATE: Das Forsvarskommandoen hat den Eigner des Bootes inzwischen identifiziert und festgestellt, dass keine Personen in Gefahr waren. Lars Skjoldan sagt, dass das Schlauchboot von einem größeren Segelschiff verloren gegangen ist, das am Sonntag durch das Gewässer gefahren ist. Das Boot wird nach Hirtshals gebracht, wo der Eigentümer es abholen kann.

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Günter Schwarz – 29.07.2019