(Hou) – Rettungsboote und Hubschrauber mussten der Nacht zum Mittwoch ausrücken, als einem Kutter die Maschine ausfiel und er Wasser aufnahm.

Es wurde ein etwas dramatischerer Bootstörn für vier Personen und einen Hund, als sie letzte Nacht von Hou nach Norden fuhren.

Unterwegs mussten sie um Hilfe rufen, weil ihr Boot – ein umgebauter Kutter – plötzlich Wasser aufnahm. Das wird von der Østjyllands Politi (Ostjütlland Polizei) gemeldet.

„Wir erhielten um 00:56 Uhr eine Meldung über einen umgebauten Kutter, bei die Maschine ausgefallen sein sollte und bei dem Wasser eindringen sollte“, sagt Janni Lundager, Pressesprecherin der Østjyllands Politi.

In der Nähe von Esby begann der Kutter, Wasser aufzunehmen, und die vier Personen und der Hund mussten an Land gerettet werden.

Der Kutter befand sich ein paar Meilen außerhalb von Esby, als die Havarie passierte und das Wasser eindrang, demzufolge eine Rettungsaktion eingeleitet werden musste.

„Ein Hubschrauber und Rettungsboote der Rettungsbereitschaft aus Knebel wurden ausgesandt. Sie versuchten, den Kutter zu stabilisieren, aber er lag schon zu tief im Wasser, und sie mussten aufgeben“, sagte Østjyllands Politi.

Stattdessen wurden die vier Personen und der Hund an Bord gerettet und zur Übernachtung in ein Hotel gebracht. Der Kutter konnte in den Hafen von Aarhus geschleppt werden.

„Alle Personen an Bord trugen Schwimmwesten, und alles verlief reibungslos“, schloss Janni Lundager.

von

Günter Schwarz – 01.08.2019