Es ist wieder Wochenende und Arbeitnehmer werden das zu würdigen wissen. Zumindest all solche, die in der Woche früh aufstehen und dann 8 und/oder mehr Stunden vor sich hin schuften.

Da ist dann so ein Wochenende mit 2 freien Tagen willkommen und wirft die Frage auf, wie man diese Tage verbringen soll. Überwiegend werden bei diesen Entscheidungen Familie und Freunde berücksichtigt. Unter Umständen entscheidet man sich aber auch für den berühmten „Sonntag im Bett“ – mit all seinen Tücken.

Wer schon einmal im Bett gefrühstückt hat und anschließend mit einem Krampf in den Beinen auf Eierschalen liegt, weiß wovon wir sprechen. Dennoch ist ein ruhiger Sonntag in den eigenen 4-Wänden keine unbedingt schlechte Alternative zu aktiven Extremsportarten oder einen anderweitig vollkommen ausgefüllten Tagesplan. Das eigene Bett mit Kaffee, Keksen und ggf. einem guten Buch wird da eher Entspannung bieten, die man spätestens am Montagmorgen dringend braucht. Die Batterien sollten aufgeladen sein. Ob man dies nun mit Waldläufen oder eben dem Lesenachmittag im Bett vollbringt, wird sicher je nach Interessen ganz unterschiedlich sein. Wichtig wäre dann höchstens, dass man auch innerhalb der Familie oder des Freundeskreises Verständnis für diese „Sonntagsbettlägerigen“ aufbringt und nicht von ihnen erwartet, um viel-zu-früh-Uhr an einem vereinbarten Ort zum Joggen aufzuschlagen.

Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass es teilweise sehr hilfreich ist, an Sonn- oder Ruhetagen einfach das Handy auszuschalten. Man muß nicht ständig erreichbar sein… und schon gar nicht an einem Sonntagvormittag.

Wir bleiben am Sonntag im Bett. Mit einem Buch und sehr viel Ruhe. Dann können wir uns am Montag auch wieder in den Trubel von Arbeit und ständiger Erreichbarkeit stürzen. Fünf Tage lang…

…bis zum nächsten schönen Wochenende.