„Giftlinjen“, Dänemarks erste öffentlich zugängliche Beratungsstelle für Vergiftungen, wird am 15. August 2006 in Københavns Krankenhaus Bispebjerg eröffnet.

„Giftlinjen“ ist eine Zusammenarbeit von drei verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses Bispebjerg in København, bei der die Klinik für Anästhesie und Chirurgie, die Arbeits- und Umweltmedizin und die klinisch-pharmakologische Abteilung kooperieren. Ziel der „Giftlinjen“ ist es, über Giftstoffe und deren Auswirkungen auf den Körper zu beraten und aufzuklären sowie Vergiftungen in Dänemark nachzuverfolgen, um die Empfehlungen für Schadstoffe in Zukunft zu verbessern.

Die Mitarbeiter der „Giftlinjen“ sind nicht nur Berater von Ärzten und Krankenhäusern in Dänemark, sondern betreiben auch eine Informationswebsite und eine telefonische Beratung, die die Bürger einholen können, um die Belastung von Notaufnahmen und Notaufnahmen zu verringern. Dieses Ziel wurde 2009 erreicht, als das Bispebjerg-Krankenhaus die Maßnahme selbst evaluierte.

Zusätzlich zu der öffentlich zugänglichen Telefonnummer gibt es eine Rufnummer, die Ärzten und anderen Ärzten vorbehalten ist, die dringend Beratung benötigen, damit ihre Patienten nicht unnötig lange auf die Behandlung warten müssen. Die Telefone werden rund um die Uhr von speziell ausgebildeten Krankenschwestern besetzt, die die Möglichkeit haben, bei Bedarf sowohl einen Arzt als auch einen Apotheker einzuschalten.

Die „Giftlinjen“ ist die erste und bislang einzige Giftberatungsstelle in Dänemark, die als eines der letzten Länder in Europa ein solches frei verfügbares Zentrum eingeführt hat. Die „Giftlinjen“ wurde am 15. August 2006 eröffnet und löste damit den vorherigen Vergiftungsrat für Ärzte ab, der der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung stand.

von

Günter Schwarz – 15.08.2019