(Bornholm) – Die Bornholms Politi (Bornholmer Polizei) und die Beredskabsstyrelsen (Katastrophenschutzbehörde) nehmen heute an einer großen Meeresumweltübung in der Ostsee teil. Sie soll Notfall- und Katastrophenschutzeinsatzkräfte auf zukünftige größere Ölunfälle vorbereiten.

Wer heute auf Bornholm ein paar mehr Einsatzfahrzeuge von der Polizei oder vom Katastrophenschutz bemerkt als sonst, kann ruhig bleiben. Die Bornholms Politi und die Beredskabsstyrelsen nehmen heute an einer Übung teil.

In diesem Jahr wird in Dänemark die wiederkehrende Meeresumweltübung „Balex Delta“ stattfinden, die in der Ostsee stattfindet. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Ostseeländern bei einem schweren Verschmutzungsunfall im Meer zu trainieren.

Eines der Szenarien für die heutige Übung ist, dass zwei Schiffe kollidieren und Öl in die Ostsee fließt – was in der Übung mit „Popcorn“ simuliert wird. Ein Teil der Übung findet an den Küsten Bornholms statt, wo das „Öl“ (d. h. Popcorn) an die Strände schwimmt. Die Umweltschützer Gunnar Thorson, Gunnar Seidenfaden und ihr Boot „Sleipner“ sollen versuchen, es aufzuhalten.

Bornholms Politi mit einem Eunsatzleiter zusammenarbeiten und verschiedene Mitarbeiter für die Koordinierung des Managements der Umweltverschmutzung einsetzen. Die Beredskabsstyrelsen wird auch zur Eindämmung des „Unfalls“ beitragen.

Dänemark ist zum vierten Mal Gastgeber der „Balex-Deltas“-Übung. Das „Balex Delta“ findet seit 1991 statt. Für Dänemark als Gastgeber der Übung bedeutet es, dass das Marinekommando die Übung plant und leitet.

In diesem Jahr werden auch Schweden, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland und Deutschland teilnehmen.

von

Günter Schwarz – 28.08.2019