Zwei türkische Männer im Alter von 37 und 45 Jahren wurden am Dienstagnachmittag und -abend auf der Autobahn in Sønderjylland (Südjütland) bei einer großen Kontrolle beim offensichtlichen Schmuggel von Haschisch aus Dänemark entdeckt.

In einem in Dänemark zugelassenen Auto hatten die beiden Männer etwa 15 Kilogramm Haschisch mit sich geführt. Die türkischen Staatsangehörigen wurden beide wegen Drogenschmuggels festgenommen und anschließend vor dem Gericht in Sønderborg einer verfassungsmäßigen Anhörung unterzogen. Die beiden türkischen Staatsangehörigen wurden zunächst einmal wegen Drogenhandels für vier Wochen inhaftiert und einer JVA zugeführt.

Bei der Großkontrolle wurden 515 Fahrzeuge auf dem Rastplatz kontrolliert. Zusätzlich zu den türkischen Staatsangehörigen, die wegen Drogenschmuggels festgenommen wurden, wurde ein anderer wegen Verstoßes gegen das Feuerwaffengesetz überführt, da auf dem Fahrersitz des Autos eine selbst hergestellte Waffe gefunden wurde.

Das war jedoch nicht das einzige, was die Fahrzeugkontrolle ergab: Drei Fahrzeuge hatten bauliche Veränderungen und Mängel. Zwei Fahrzeuge wurden für das Fahren mit erheblicher Überladung stillgelegt. Von einem Fahrzeug wurde das Kennzeichen entfernt. Ein Autofahrer wurde beschuldigt, unter dem Einfluss von Drogen zu fahren. Einer von ihnen wurde mit einer Geldstrafe von 5.000 Kronen (670,60 Euro) belegt, weil er 90.000 Kronen (12.070 Euro) in bar bei sich führte.

von

Günter Schwarz – 30.08.2019