Wie in jedem Jahr schloss der „Kieler Kultursommer“ sein Programm mit der Museumsnacht, an der in diesem Jahr 28 Museen und Ausstellungen teilgenommen haben.

Zum ersten Mal dabei: das Landeshaus. Es präsentierte Gemälde, Grafiken und Skulpturen, sowie fesselnde Vorträge im Plenarsaal des Landesparlaments, die sich mit der wechselreichen Geschichte des Landes Schleswig-Holstein wie auch mit den Politikern des Hauses und mit Anekdoten am Rande der Vlksvertretung befassten.

Aber auch alle anderen Museen und Häuser begeisterten ihre abendlichen Gäste mit spannenden Ausstellungen und vielen Aktionen zum „Mitmachen“. einige Museen, wie beispielsweise das Schiffahrtsnusem am Hafen hate sogar Live-Musik „aufgefahren“.

In der Stadtgalerie fuchtelten „Jedi Ritter“ aus der bekannten Star-Wars-Saga mit ihren Lichtschwertern herum und begeisterten auch die kleineren Besucher des Abends und in fast allen teilnehmenden Museen warteten die Mitarbeiter mit kulinarischen Leckereien, Snacks und Getränken auf. Bei einer „lauen Sommernacht“war es ein vollkommen gelungener Abend.

Lediglich das musikalische Programm der Kunsthalle war in den vergangenen Jahren vielleicht etwas „besser“. Zumindest erinnert man sich gern an die Zusammenarbeit mit der Kieler Oper zurück, in dessen Rahmen anläßlich der Museumsnacht Solist/innen der Oper oder sogar das Ballett-Ensemble in der Kunsthalle auftraten. Der in diesem Jahr engagierte „DJ“ hat es sicher gut gemeint… aber, so sagt ein Sprichwort: „Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“ Wieder anderen mag die „laute Musik“ im Eingangsbereich vielleicht sogar besser gefallen haben als Opernarien – aber sehr laut, kaum zu überhören und für nicht wenige Besucher recht nervig und nicht „ganz passend“ war es in der Umgebung auf jeden Fall.

Unter dem Strich war die Museumsnacht mit all ihren Angeboten auch in diesem Jahr insgesamt wieder ein wirklich wundervoller Abend, wozu sicher auch die romantische und wunderschön anzusehende Kerzenbeleuchtung im Schlossgarten beigetragen hat.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Museumsnacht im kommenden Jahr.