(Glinde) – Die Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Glinde im Kreis Stormarn dauert weiter an. Experten des Kampfmittelräumdienstes sind dabei, die 250-Kilogramm-Bombe unschädlich zu machen.

Für die Entschärfung ist allerdings Spezialgerät notwendig, das jetzt angefordert wurde. Die Arbeiten mussten allerdings schon vorher immer wieder unterbrochen werden, weil sich Menschen im Sperrgebiet aufgehalten haben. Die Polizei erhöhte daraufhin noch mal die Absperrmaßnahmen.

Bereits am Mittag musste die Entschärfung, die eigentlich für 12:00 Uhr vorgesehen war, immer wieder verschoben werden. Laut Polizei waren Menschen und noch einige Fahrradfahrer in der Sperrzone 1.000 Meter rund um den Fundort der Bombe entdeckt worden. Sie wurden – wie rund 7.800 Anwohner zuvor – aus dem Gebiet herausgebracht.

Neben der Notunterkunft in der Grundschule Tannenweg in Glinde wurde jetzt auch eine zweite eingerichtet. Im Jugendzentrum Spinosa stellt man sich derzeit darauf ein, dass die Bürger auch übernachten können, wenn die Arbeiten noch länger andauern.

Unter 040 – 71 09 11 51 werden alle Fragen rund um die Entschärfung und Evakuierung am Bürgertelefon beantwortet

von

Günter Schwarz – 04.09.2019