(Rømø) – Am Freitagabend erhielt die Polizei einen Anruf von einem deutschen Touristen, der bei einem abendlichen Spaziergang auf Rømø von der Flut erwischt worden war und nun bis zur Mitte seiner Oberschenkel im Wasser stand.

Kurz nach 20:00 Uhr musste ein deutscher Tourist von sich aus aufgeben, um aus der rasant ansteigenden Flut herauszukommen, und die Polizei um Hilfe rufen.

Der Mann, der einen Abendspaziergang auf dem Vesterhavsvej bei Nørre Tvismark auf Rømø machte, war während seiner Wanderung in der Gegend von der Flut überrascht worden und stand plötzlich bis zur Mitte des Oberschenkels im Wasser.

„Er sei von der Flut überrascht worden und konnte allein nicht einmal mehr an Land“, sagt Polizeichef Torben Møller von der Syd- og Sønderjyllands Politi.

Mit Hilfe der Polizei und des örtlichen Rettungsteams wurde der Mann in Sicherheit gebracht und anschließend von den Rettungskräften in einem Krankenwagen inspiziert.

„Abgesehen von dem Entsetzen ging es ihm gut, und nachdem er von unseren Leuten untersucht worden war, wollte er zu dem Campingplatz zurückkehren, auf dem er derzeit seinen Urlaub verbringt“, sagt der wachhabende Polizist.

Es war nicht das erste Mal, dass Touristen am Wattenmeer von der schnell ansteigenden Flut überrascht und erfasst wurden. Erst im Juli wurde eine vierköpfige Schweizer Familie mit zwei Hunden in ihrem Auto vor Mandø auf dem Ebbevej von der Flut erwischt und musste von der Feuerwehr an Land gerettet werden.

In der Woche vor dieser Episode hatten auch ein Vater und seine Tochter Probleme auf dem Mandø Ebbevej und mussten mit dem Traktorbus gerettet werden.

von

Günter Schwarz – 07.09.2019